Ribéry und Robben müssen sich gedulden

"Bei Spielern über 30 ist es normal, dass man etwas wartet", mahnt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die Bayern-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben in Sachen Vertragsverlängerung zu Geduld.  
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Der Franzose Franck Ribéry (links) und der Niederländer Arjen Robben.
dpa Der Franzose Franck Ribéry (links) und der Niederländer Arjen Robben.

"Bei Spielern über 30 ist es normal, dass man etwas wartet", mahnt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die Bayern-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben in Sachen Vertragsverlängerung zu Geduld.

München - Neue Verträge für die langjährigen Bayern-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben könnten noch einige Zeit auf sich warten lassen.

"Ich schließe nicht aus, dass wir mit beiden verlängern. Aber beide müssen ein bisschen Geduld haben. Bei Xabi Alonso haben wir kurz vor Weihnachten 2015 verlängert", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview des "Kicker".

"Bei Spielern über 30 ist es normal, dass man etwas wartet. Genauso wissen wir, welchen Stellenwert beide haben, auf dem Platz und außerhalb."

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Robben (32 Jahre) und Ribéry (33) haben beim FC Bayern noch Kontrakte bis zum 30. Juni 2017.

Rummenigge für Niederländer van Praag als UEFA-Chef

Rummenigge spricht sich zudem für den niederländischen Verbandschef Michael van Praag als neuen UEFA-Präsidenten aus.

"Er hätte einen Vorteil. Er ist fast 69 Jahre alt und würde es nur für zweieinhalb Jahre machen, für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Michel Platini", sagte Rummenigge der "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

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Er kenne van Praag, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern und Chef der European Club Association ECA. "Er wäre nicht nur ein moderner und demokratischer, auch ein mutiger Präsident. Er müsste die Themen nicht so angehen, dass er wiedergewählt wird. Denn das könnte er nicht, wegen des Alterslimits", sagte Rummenigge.

Zudem sprach sich der frühere Profi für Veränderungen bei der Champions League aus. Diese sei "zuletzt aus politischen Gründen aufgebläht für alle, mit dem Ergebnis, dass die Vorrunde oft schon nach vier oder fünf Spieltagen langweilig ist".

 

 

Rummenigge kritisierte, dass der europäische Dachverband "im Augenblick zu sehr auf der politischen Schiene unterwegs" sei.

"Die sportliche Schiene muss wieder mehr in den Vordergrund rücken", forderte Rummenigge. Die 55 Mitgliedsverbände der UEFA wählen am 14. September in Athen den Nachfolger des gesperrten und zurückgetretenen Michel Platini.

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