RB Leipzig empfängt den FC Bayern: Das Duell der Superlative

Erster gegen Zweiter: Am heutigen Samstag kommt es in Leipzig zum Bundesliga-Showdown. Für den FC Bayern geht es um mehr als Punkte im Meisterkampf - es winkt auch ein neuer Klub-Rekord.
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Hansi Flick gastiert am Samstag mit dem FC Bayern bei Julian Nagelsmanns RB Leipzig.
Hansi Flick gastiert am Samstag mit dem FC Bayern bei Julian Nagelsmanns RB Leipzig. © IMAGO / Sven Simon

München/Leipzig - Für viele Fans ist RB Leipzig aufgrund seiner rasanten Entwicklung noch immer ein rotes Tuch, doch knapp fünf Jahre nach ihrem Aufstieg lässt sich nicht abstreiten: Die Sachsen haben sich als absolutes Top-Team in der Bundesliga etabliert.

Seit ihrer Premierensaison 2016/17 haben einzig die Bayern mehr Punkte geholt (387) als Leipzig (309). Aktuell belegt das Team von Trainer Julian Nagelsmann Platz zwei, der Rückstand auf Tabellenführer Bayern beträgt überschaubare vier Punkte. Am Samstagabend kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zwischen dem Spitzenreiter und dem ärgsten Verfolger (18.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker). Können die Münchner ihr Polster auf sieben Zähler ausbauen oder rücken die roten Bullen bis auf ein Pünktchen heran?

Bayern und Leipzig zeigten sich zuletzt in Topform

Fest steht: Die Fans dürfen sich auf das Duell der derzeit besten Teams der Bundesliga freuen. Die Münchner haben die vergangenen vier Partien allesamt für sich entschieden und stellen damit die beste Serie im deutschen Oberhaus. Die Leipziger sind ihrerseits seit acht Partien ungeschlagen (sieben Siege, ein Remis). Vor der Länderspielpause präsentierten sich also beide Teams in Topform!

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Am Samstag kommt es außerdem zum Aufeinandertreffen zwischen der besten Offensive und der besten Defensive der Liga. Nach 26 Spielen stehen die Münchner bereits bei satten 76 Treffern - noch nie in der Bundesliga-Geschichte hat eine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt der Saison so viele Tore geschossen.

Ausgerechnet gegen Leipzig-Bollwerk: Bayern ohne Lewandowski

Getrübt wird die Stimmung aktuell freilich durch die Verletzung von Robert Lewandowski, der alleine 35 Tore beisteuerte. Der Weltfußballer fällt aufgrund seiner Bänderdehnung aus dem Länderspiel mit Polen gegen Andorra (3:0) aus. Laut "kicker" peilt er sein Comeback zwar bereits in zwei Wochen an - die Bayern hatten die Ausfalldauer in ihrer Pressemitteilung noch auf "bis zu vier Wochen" beziffert - ein Einsatz im Spitzenspiel am Samstag ist aber ausgeschlossen.

Eine herbe Schwächung für den Serienmeister, der ausgerechnet gegen das sächsische Defensiv-Bollwerk auf seine Tormaschine verzichten muss. Leipzig-Keeper Peter Gulasci musste in dieser Saison erst 21 Mal hinter sich greifen, 13 Mal hielt er seinen Kasten sauber. Keine leichte Aufgabe für die Münchner Offensive!

FC Bayern und RB Leipzig schielen auf Rekorde

Sollte es den Bayern gelingen, das Defensiv-Bollwerk dennoch zu knacken, winkt übrigens ein neuer Vereinsrekord. Das Team von Trainer Hansi Flick traf in jedem seiner letzten 61 Pflichtspiele und stellte damit den bisherigen Vereinsrekord ein (zuvor zwischen März 2013 und April 2014). Letztmals blieben die Münchner im Februar vergangenen Jahres ohne eigenen Treffer - ausgerechnet beim Rückrunden-Duell gegen Leipzig. Ein Tor am Samstag hätte also historischen Charakter.

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Doch auch den Sachsen winkt ein Vereinsrekord. Aus den bisherigen 26 Partien holte das Team von Julian Nagelsmann bereits 56 Punkte, so gut waren die Leipziger in ihrer Vereinsgeschichte noch nie. Entscheidend dafür ist die Heimstärke der Sachsen: Leipzig verlor in dieser Bundesligasaison nur eines seiner 13 Heimspiele (1:3 gegen Dortmund) und holte zuhause 32 der möglichen 39 Punkte – das toppt nur der FC Bayern um einen Zähler (33).

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