Niklas Süle: Noch nicht auf einer Ebene mit Boateng und Hummels

Niklas Süle hat sich beim FC Bayern endgültig zu einem Top-Spieler entwickelt. Auf einem Niveau mit der Weltmeister-Innenverteidigung Jérôme Boateng und Mats Hummels sieht er sich aber nicht.
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Feste Größe beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft: Niklas Süle
imago/Schüler Feste Größe beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft: Niklas Süle

München - Fußball-Nationalspieler Niklas Süle sieht sich weder in der DFB-Auswahl noch beim FC Bayern schon auf einer Stufe mit den 2014er-Weltmeistern Mats Hummels und Jerome Boateng. "Es sind zwei hochverdiente Spieler, die überragend sind. Ich bin froh, dass ich von beiden viel lernen kann und versuche weiterhin, viel aufzusaugen. Mit beiden komme ich super aus. Ich würde mich nie mit ihnen vergleichen. Bei den vielen Titeln, die beide gewonnen haben, kann ich doch nicht sagen, ich sei auf einer Ebene mit ihnen. Nicht mal ansatzweise", sagte der 23 Jahre alte Abwehrspieler im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Mit seiner jüngsten Entwicklung ist der gebürtige Frankfurter aber durchaus zufrieden: "Vor der Saison habe ich mir einfach vorgenommen, den nächsten Schritt zu gehen, mich zu entwickeln. Zuletzt habe ich dann gemerkt, dass ich ein bisschen Druck erzeugen kann, in Form von guten Spielen." (Lesen Sie hier: Die neue Bayern-Achse im DFB-Team)

Niklas Süle: Der Schritt zum FC Bayern war der richtige

Auch sein Wechsel im Sommer 2017 von der TSG Hoffenheim zu den Bayern sei absolut richtig gewesen: "Als ich zu Bayern gewechselt bin, hat beinahe jeder gesagt: Was will der jetzt da, der spielt doch eh nicht! Ich habe aber immer an mich geglaubt und war mir sicher, dass ich meine Spiele machen werde. Jetzt sagen viele, dass ich eigentlich immer spielen müsste. Ich kann das schon alles ganz gut einordnen."

So lange laufen die Verträge der Bayern-Spieler

Süle, der am vergangenen Donnerstag beim 3:0 gegen Russland seinen ersten Treffer für die DFB-Auswahl erzielt hatte, weiß um den Druck in seinem Beruf, hat sich damit aber offenbar arrangiert: "Im Fußball kann es so schnell gehen. Auf diesem Niveau musst du konstant deine Leistung bringen, das ist alles, was zählt. Bringst du die nicht, bist du ganz schnell raus. Ich habe mich ein Stück weit an die Situation gewöhnt."

Lesen Sie hier: Kimmich lockt Havertz zum FC Bayern

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