Neuer: "Wir haben den Anfang verschlafen!"

Bayern kassiert in Hoffenheim nach neun Sekunden das 0:1. Lag es nur an der Konzentration? Warum Sportdirektor Sammer eine Vorahnung hatte.
| Patrick Strasser
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Hoffenheims Kevin Volland brauchte nur neun Sekunden für sein Tor gegen den FC Bayern München.
dpa Hoffenheims Kevin Volland brauchte nur neun Sekunden für sein Tor gegen den FC Bayern München.

Sinsheim - Unfreiwillig zum Rekord. Es waren nur ein paar Stationen bis zum 0:1 des FC Bayern am Samstagnachmittag bei der TSG Hoffenheim. David Alaba lieferte nach dem eigenen Anstoß mit dem schlampigen Querpass zu Jérome Boateng die Vorlage zum Neun-Sekunden-Treffer von Kevin Volland. Rekord laut DFL eingestellt! In der Vorsaison hatte Leverkusens Karim Bellarabi ebenfalls neun Sekunden für sein Tor in Dortmund gebraucht.

Blitztor gegen Bayern: Volland mit Bundesliga-Rekord

Und die Bayern? „Es lag an der Konzentration“, sagte Kapitän Philipp Lahm nach dem 2:1-Erfolg und fügte hinzu: „Der Gegner hat es auch gut gemacht.“ Kunststück – war ja eine Einladung. Torhüter Manuel Neuer erklärte, wie es zu schnellsten Gegentreffer seiner Karriere kommen konnte: „Wir haben den Anfang verschlafen. Es war ein Missverständnis der beiden. Jérome wollten den Ball in den Fuß gespielt bekommen, David ihn ihm in den Lauf gespielt, damit er mehr Zeit hat.“ Neuer selbst rutschte dann bei der plötzlichen Rettungsaktion auch noch aus, bekam den Ball von Volland durch die Beine. „Ich bin nicht davon ausgegangen, dass der Ball weiter in meine Richtung rollt und dann machst du den ersten Schritt und reagierst eben.“ Erst der Doppel-Bock von Alaba/Boateng, dann das doppelte Pech bei Neuer.

Sportvorstand Matthias Sammer übrigens hatte eine Vorahnung wie er behauptete: „15.30 Uhr, es war heiß, die Sonne, das Hotel – alles prima. Es war nett und schön.“ Zu bequem? Zu nett? „Man entwickelt ein Gefühl für so etwas“, meinte Sammer, „und wenn man dann bestätigt wird, zeigt das, dass man nicht verblödet ist.“ Leicht gesagt, wenn man am Ende 2:1 gewinnt.

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