Klartext von Franz Beckenbauer: Bayern-Coach Hansi Flick muss sich endlich positionieren

Noch immer ist die Zukunft von Hansi Flick nicht geklärt. Nun schaltet sich Ehrenpräsident Franz Beckenbauer in die Debatte ein und fordert vom Trainer des FC Bayern endlich Klarheit.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
15  Kommentare Artikel empfehlen
Ehrenpräsident des FC Bayern: Franz Beckenbauer
Ehrenpräsident des FC Bayern: Franz Beckenbauer © IMAGO / Sven Simon

München - Das angespannte Verhältnis zwischen Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic belastet den FC Bayern seit Wochen - noch immer hat sich keine der beiden Parteien in der Debatte um die Zukunft des Trainers klar positioniert. Während Salihamidzic bei Nachfragen auf Flicks gültigen Vertrag bis 2023 verwies, verweigerte der Coach selbst zuletzt ein klares Bekenntnis zum Rekordmeister. Eine unbefriedigende Situation für alle im Klub.

Transfer-Zoff beim FC Bayern: Jetzt spricht Franz Beckenbauer

Auch Ehrenpräsident Franz Beckenbauer verfolgt die Trainer-Posse bei den Bayern genau - und fordert nun endlich eine klare Aussage von Flick. "Natürlich muss er sich zu irgendetwas bekennen", sagt der "Kaiser" gegenüber "Sport1": "Er sagt, dass er bleibt und einen gültigen Vertrag bis 2023 hat. Dann erübrigt sich die Nachfrage sowieso, denn dann ist alles gesagt. Aber wenn er das nicht macht, sind die Spekulationen natürlich offen. Mit denen muss er dann leben. Dann kann er aber nicht sagen 'nächste Frage', sondern muss drauf eingehen."

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Mit eben jener Antwort-Taktik hatte Flick zuletzt versucht, sich den Nachfragen zu seiner Zukunft zu entziehen und äußerte sich eher schwammig. Einer der Hauptgründe für das angespannte Verhältnis zum Sportvorstand ist die Uneinigkeit bei Transfers, bei denen sich Flick als Trainer mehr Mitspracherecht wünscht.

Beckenbauer glaubt nicht an Transfer-Alleingänge bei Bayern

Beckenbauer zeigt dafür Verständnis. "Der Trainer gehört mit dazu", stellt Beckenbauer klar und begründet: "Das ist doch die wichtigste Person, der muss doch wissen, auf welcher Position er welchen Spieler braucht." Während seiner Zeit als Trainer und Verantwortlicher seien Entscheidungen in Sachen Transfers stets gemeinsam gefallen.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Der Ehrenpräsident geht daher davon aus, dass dies bei den Bayern auch aktuell der Fall ist. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand bei solchen Entscheidungen einen Alleingang macht. Trainer und Teammanager sind ja eng miteinander verbunden. Da kann keiner am Ende sagen, er hätte nichts davon gewusst", sagt Beckenbauer.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 15  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
15 Kommentare
Artikel kommentieren