Jérôme Boateng angeschlagen raus - FC Bayern zuversichtlich

Auch gegen Eintracht Frankfurt steht Jérôme Boateng in der Startelf. 80-Millionen-Einkauf Lucas Hernández hat das Nachsehen. Nach Boatengs verletzungsbedingter Auswechslung gibt es Entwarnung.
| AZ/dpa
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Aus der Innenverteidigung gerade nicht wegzudenken: Jérôme Boateng.
dpa Aus der Innenverteidigung gerade nicht wegzudenken: Jérôme Boateng.

München – Vom Abstellgleis zurück in die Stammelf: Darauf, dass Jérôme Boateng noch einmal zum Kernpersonal beim FC Bayern zählen würde, hätten vor ein paar Monaten die wenigsten gewettet. Inzwischen bekommt der 31-Jährige sogar den Vorzug gegenüber Rekordeinkauf Lucas Hernández. 

"Jérôme hat sich einen Stammplatz erkämpft. Er hat wieder Konstanz in seiner Leistung", sagte Trainer Hansi Flick am Samstag vor dem Bundesliga-Heimspiel (5:2) gegen Eintracht Frankfurt im TV-Sender Sky über seinen routinierten Innenverteidiger.

Boateng verletzt: nur leichte Muskelprobleme

Die verletzungsbedingte Auswechslung Boatengs gegen Frankfurt in der 73. Minute macht Flick unterdessen nicht nervös. Die Bayern können wohl mit ihm gegen den BVB planen. "Er hat ein bisschen Probleme gehabt, aber ich glaube nicht, dass es so schlimm ist, dass er ausfallen wird. Ich denke, dass es bis Dienstag wieder passen müsste", sagte der Trainer nach dem Spiel.

Am Dienstag (18.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) empfängt der Tabellenzweite Borussia Dortmund den Spitzenreiter aus München. 

Wie lange ist Hernández mit der Bankdrücker-Rolle zufrieden?

Der im vergangenen Sommer für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtete französische Weltmeister Hernández muss nach mehreren Verletzungen derweil auf eine echte Startelf-Chance warten. Zumal Flick im Abwehrzentrum neben Boateng weiterhin auf David Alaba setzt. Immerhin 17 Minuten bekam Hernández nach Boatengs Auswechslung, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. 

"Einen 80-Millionen-Mann sieht man nicht so gerne auf der Bank, auch nicht die Verantwortlichen", sagte dazu Sky-Experte Lothar Matthäus. "Irgendwann wird Hernández unruhig werden, wenn er nur auf der Bank sitzt", prophezeite der deutsche Rekordnationalspieler.

Lesen Sie hier: Rummenigge gegen Offenlegung von Spielergehältern

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