Irres Transfergerücht um Jérôme Boateng: Vom FC Bayern nach Dortmund?

Die Zeichen für Jérôme Boateng und den FC Bayern stehen auf Abschied. Wechselt der Innenverteidiger möglicherweise zum Liga-Rivalen Borussia Dortmund? Experte Stefan Effenberg rät dem BVB jedenfalls zu einer Verpflichtung des Weltmeisters.
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Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg steht als TV-Experte am Spielfeldrand. Foto: Federico Gambarini/Archiv
dpa Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg steht als TV-Experte am Spielfeldrand. Foto: Federico Gambarini/Archiv

München - Nach acht Jahren in München dürfte die Zeit von Jérôme Boateng beim FC Bayern in diesem Sommer wohl enden. Jetzt macht ein irres Transfergerücht die Runde.

Demnach soll der 30-Jährigen möglicherweise beim Erzrivalen Borussia Dortmund anheuern – das berichtet "Sport1" ohne Berufung auf weitere Quellen.

Effenberg rät BVB zu Boateng-Transfer

Ex-Bayer und Fußball-Experte Stefan Effenberg rät dem BVB jedenfalls zu einer Verpflichtung des Innenverteidigers. "Das wäre der perfekte Stabilisator, um den Kampf um die Meisterschaft ernsthaft annehmen und sogar gewinnen zu können", schreibt der 50-Jährige in seiner Kolumne bei "t-online".

Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg steht als TV-Experte am Spielfeldrand. Foto: Federico Gambarini/Archiv
Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg steht als TV-Experte am Spielfeldrand. Foto: Federico Gambarini/Archiv © dpa

Der Revierclub solle sich demnach "wirklich Gedanken machen" über den Weltmeister von 2014. "Boateng wäre der Spieler, den sie für den nächsten Schritt brauchen", meint Effenberg. "Und es wäre durchaus realistisch, weil Boateng Bayern verlassen wird. Und Dortmund ist definitiv der einzige Verein in der Bundesliga, der in Frage käme."

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Boateng: Keine Zukunft mehr beim FC Bayern?

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte Boateng zuletzt nahegelegt, den Verein in diesem Sommer zu verlassen. Sein Vertrag in München läuft noch bis 2021. Doch mit den Verpflichtungen der Weltmeister Benjamin Pavard und Lucas Hernández würde Boateng hochkarätige Konkurrenz in der Defensive bekommen. Hoeneß zufolge sucht Boatengs Berater bereits nach neuen Vereinen für seinen Spieler. Damit Dortmund ernsthaft in Frage käme, müsste aber wohl entweder Boateng ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen, oder der BVB sein aktuelles Gehaltsgefüge sprengen. 

Lesen Sie hier den AZ-Kommentar: Fall Boateng zeigt - FC Bayern misst mit zweierlei Maß

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