Holpriger Start beim FC Bayern? Franck Ribéry nimmt Leroy Sané in Schutz

Ex-Bayern-Star Franck Ribéry hat Verständnis für den holprigen Start von Leroy Sané und nimmt ihn in Schutz. Im Alaba-Poker hofft er auf eine "gute Lösung".
| AZ/dpa
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Hatte in der Hinrunde nicht nur gute Auftritte für den FC Bayern: Leroy Sané.
Hatte in der Hinrunde nicht nur gute Auftritte für den FC Bayern: Leroy Sané. © Sven Hoppe/dpa

München - Bayern-Legende und Publikumsliebling Franck Ribéry hat Leroy Sané für dessen bislang durchwachsene erste Hinrunde beim deutschen Rekordmeister in Schutz genommen, zugleich aber auch mehr Einsatz gefordert.

"Es ist nicht leicht, von so einer schweren Verletzung zurückzukommen. Aber in dem Moment, wenn Spieler auf dem Platz stehen, sollten sie alles geben", sagte der 37 Jahre alte Franzose der "Sport Bild" (Mittwoch). "Ich glaube an Leroy, weil er noch jung ist, Qualität und Talent hat." Sané hatte sich noch in seiner Zeit bei Manchester City einen Kreuzbandriss zugezogen und war im Sommer nach München gewechselt.

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Ribéry: Was Sané von Coman und Gnabry unterscheidet

Der Unterschied zu den anderen Flügelspielern Kingsley Coman und Serge Gnabry liegt für Ribéry auf der Hand: "Spieler wie Kingsley Coman oder Serge Gnabry sind länger im Verein und kennen daher die Spielphilosophie des Trainers schon besser."

Dennoch ist sich der 37-Jährige sicher, dass Sané kein Problem mit dem großen Konkurrenzkampf bei Bayern haben wird. Seiner Meinung nach sollten sich die Flügelspieler im Verein gegenseitig unterstützen: "Auf der Bank zu sitzen sollte kein Grund sein, den Kopf hängen zu lassen: Selbst in 20 Minuten kann man noch den Unterschied machen!"

Ribéry über Alaba-Poker: "Das ist das Leben, das ist der Fußball"

Auch zum Vertragspoker von David Alaba, seinem damals besten Freund im Team, hat sich Ribéry geäußert. Er hoffe nach wie vor, dass der Abwehrspieler und die Bayern eine "gute Lösung" finden werden.

Wirbelten während ihrer gemeinsamen Bayern-Zeit auf der linken Seite: David Alaba (l.) und Franck Ribéry.
Wirbelten während ihrer gemeinsamen Bayern-Zeit auf der linken Seite: David Alaba (l.) und Franck Ribéry. © dpa

Ribérys Hoffnung dürfte sich jedoch nicht erfüllen: Alabas Abschied aus München scheint so gut wie sicher zu sein – Real Madrid gilt als Abnehmer. "Bayern hat immer hinter David gestanden, die Beziehung war gut. Ich fände es am besten, wenn beide Parteien eine Lösung finden würden. Aber manchmal passt es nicht. Das ist das Leben, das ist der Fußball", so Ribéry.

Ribéry kam 2007 zum FC Bayern und spielte zwölf Jahre für den Klub, mit dem er unter anderem die Champions League und neun Mal die Meisterschaft gewann. 2019 wechselte er zum AC Florenz nach Italien.

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