Hoeneß: Ist schon im Winter 2019 Schluss bei FC Bayern?

Bayerns Präsident Uli Hoeneß lässt seine Zukunft an der Spitze offen. "Der Tag ist nicht mehr fern..."
| M. Koch
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Uli Hoeneß, Vereinspräsident vom FC Bayern, steht vor Spielbeginn am Spielfeldrand.
Matthias Balk/dpa Uli Hoeneß, Vereinspräsident vom FC Bayern, steht vor Spielbeginn am Spielfeldrand.

München - Es ist schon ein bisschen ungewöhnlich für Uli Hoeneß. Er schweigt und schweigt – obwohl es bei ihm innerlich brodeln muss. Erlebt man gegen Ende der Laufbahn doch noch Hoeneß, den Milden? Im Vereinsmagazin "51" erklärte der Bayern-Präsident nun jedenfalls seine öffentliche Zurückhaltung nach der Ausmusterung des Weltmeister-Trios Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng durch Bundestrainer Joachim Löw.

Bereitet Hoeneß noch einen Angriff auf Löw vor?

"Hätte ich gesagt, was ich denke, hätte das Internet erst einen Salto rückwärts und dann vorwärts gedreht. Das wollte ich mir ersparen – und Jogi Löw übrigens auch", sagte Hoeneß. Ob er in den kommenden Wochen trotzdem noch einen Angriff auf Löw vorbereitet? Unwahrscheinlich. Aber nicht auszuschließen.

Zwölf denkwürdige FC-Bayern-Momente 2018Hoeneß hat aktuell vor allem die Zukunft des FC Bayern im Kopf – und seine persönliche. "Ich habe mal gesagt: ,Das war’s noch nicht!’ Aber der Tag ist nicht mehr fern, an dem ich sage: ,Das war’s!’ Und zwar, weil ich a) loslassen kann und b) der Zeitpunkt bald passen wird", erklärte Hoeneß. Dass ihm Leute vorwerfen, er hänge zu sehr an seinem Klub, sei falsch. "Ich bin das klassische Beispiel, wie man die nächste Generation heranführt", sagte Hoeneß und führte die Übergabe seiner Wurstfabrik an seinen Sohn Florian an. Er greife nur ein, "wenn ich sehe, dass etwas falsch läuft. Aber wenn es läuft, kann ich wunderbar loslassen. In zwei, drei Jahren, vielleicht noch früher, wird Hasan Salihamidzic sagen: Das hat der Uli super geregelt."

Ist für Hoeneß im Winter 2019 beim FC Bayern wirklich Schluss?

Er wolle einen "blühenden Verein, der den Leuten Spaß macht und der Gesellschaft Werte vermittelt", hinterlassen, führte Hoeneß aus. "Ich setze mich nicht so vehement für diesen Verein ein, weil es mir um irgendein Lebenswerk geht." Ist für Hoeneß im Winter 2019 wirklich Schluss als Vereinsoberhaupt? Die Attacken auf der Jahreshauptversammlung 2018 würde er in seine Überlegungen, ob er nochmal kandidiere, "einbeziehen", so Hoeneß: "Spätestens Ende der Saison ist dieser Gedankengang abgeschlossen."

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