Heynckes-Nachfolger: Für welchen Trainer zahlt der FC Bayern Ablöse?

Die Verantwortlichen des FC Bayern sind offenbar bereit, erstmals in der Klubgeschichte eine Millionen-Ablöse für einen neuen Cheftrainer zu zahlen. Von den derzeit gehandelten Kandidaten wäre nur Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel ablösefrei zu haben.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Niko Kovac (l.) und Mauricio Pochettino (r.) würden den FC Bayern bei einer Verpflichtung Ablöse kosten. Thomas Tuchel (m.) wäre umsonst zu haben.
dpa/AZ Niko Kovac (l.) und Mauricio Pochettino (r.) würden den FC Bayern bei einer Verpflichtung Ablöse kosten. Thomas Tuchel (m.) wäre umsonst zu haben.

München - Wer wird Nachfolger des aller Voraussicht nach scheidenden Jupp Heynckes und welche Kompromisse geht der FC Bayern bei der Suche nach einem neuen Trainer ein?

Sportdirektor Hasan Salihamidzic schlug zuletzt Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur ganz konkret in der Chefrunde bei Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß vor. Die Spekulationen um den 46-jährigen Argentinier zeigen: Der deutsche Rekordmeister scheint durchaus gewillt zu sein, eine Millionen-Ablöse für einen neuen Cheftrainer hinzublättern. Das gab's in der Geschichte des Klubs noch nie.

Kurios: Für Heynckes-Assistent Peter Hermann zahlten die Bayern erst im Herbst 2017 1,75 Millionen Euro an Fortuna Düsseldorf.

Servus, Jupp! Die Bayern-Trainer der letzten 20 Jahre

Heynckes-Nachfolge: Was kosten die Kandidaten?

Ein Blick aufs Karussell der Kandidaten ...

Mauricio Pochettino (bis 2021) hat noch einen gültigen Vertrag in Tottenham. Das gilt auch für Ralph Hasenhüttl (bis 2019 bei RB Leipzig) und den immer wieder ins Spiel kommenden Niko Kovac (bis 2019 bei Eintracht Frankfurt).

Auch der von der Sport Bild als möglicher Heynckes-Nachfolger genannte Lucien Favre steht bis 2019 bei OGC Nizza unter Vertrag. Allerdings darf der 60-jährige Schweizer den französischen Erstligisten im Sommer wohl per Ausstiegsklausel für drei bis fünf Millionen Euro Ablöse verlassen. Konkurrent im Ringen ist Borussia Dortmund, wo Peter Stöger wie Heynckes nur bis zum Saisonende einen Vertrag hat.

Lediglich Thomas Tuchel - zuletzt bei Borussia Dortmund tätig - wäre also ablösefrei zu haben.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren