Hainer: FC Bayern verhandelt mit Spielern über erneuten Gehaltsverzicht

Die Spieler des FC Bayern sind offenbar bereit, auch im Mai auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten, das berichtet zumindest Bayern-Präsident Herbert Hainer.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Präsident des FC Bayern: Herbert Hainer.
firo/Augenklick Präsident des FC Bayern: Herbert Hainer.

München - Nachdem die Spieler des FC Bayern bereits im April auf 20 Prozent ihres Lohns verzichtet hatten, verhandelt der Verein über einen erneuten Gehaltsverzicht für den Mai. Das bestätigte Bayern-Boss Herbert Hainer im "Sport1-Doppelpass". 

"Im April haben wir uns schon darauf geeinigt, je nachdem, ob wieder gespielt wird oder nicht, setzt man sich zusammen. Das passiert im Moment gerade", erklärte Hainer. Die Spieler scheinen durchaus bereit zu sein, auch im Mai auf Geld zu verzichten.  "Bei den Spielern ist dafür viel mehr Verständnis, als man denkt. Sie wissen sehr gut, in welcher privilegierten Situation sie sich befinden", lobte der Bayern-Präsident.

Auch Kapitän Manuel Neuer bestätigte die Gespräche nach dem 2:0-Erfolg bei Union Berlin: "Es wurde ja schon berichtet, dass die Mannschaft sich da offen gezeigt hat und wir die Mitarbeiter des FC Bayern unterstützt haben. Ich denke, wir sind da in gutem Austausch mit unseren Verantwortlichen", sagte der Torwart bei "Sky".  

Hainer: Geisterspiele "auch für den FC Bayern eine Herausforderung"

Zwar nimmt die Bundesliga im Mai wieder ihren Spielbetrieb auf, allerdings erst in der zweiten Monatshälfte. Seit dem 16. Mai wird wieder gespielt, vorher trainierten die Mannschaften nur unter sich. Selbst mit Geisterspielen werden die Bundesligisten laut Hainer massive Verluste verzeichnen. Da nicht abzusehen ist, wann Großveranstaltungen wieder erlaubt sind, drohen der Liga weitere Spiele ohne Fans - sogar über die Saison 2019/20 hinaus.

"Wenn wir bis zum Jahresende Geisterspiele haben, fehlen in der Liga zwischen 200 und 400 Mio Euro. Das ist auch für den FC Bayern eine Herausforderung", gab Hainer zu. Nach Bild-Informationen wird die Spieler-Seite in den Verhandlungen durch den Mannschaftsrat vertreten. Beim FC Bayern besteht dieser aus Thomas Müller, Robert Lewandowski, Manuel Neuer, Joshua Kimmich, David Alaba und Thiago.

Lesen Sie auch: Karl-Heinz Rummenigge geht von zeitnaher Neuer-Verlängerung aus

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren