FC Bayern: Transfer-Kritik? Thomas Müller erklärt sich und will jetzt schweigen

Thomas Müller hat in einem Twitter-Vdeo Stellung zu einem angeblichen Streit um Gehaltsverzicht und Transfersummen bezogen. Tags zuvor hatte er von Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic einen Rüffel bekommen. 
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Fühlt sich missverstanden: Thomas Müller.
Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa Fühlt sich missverstanden: Thomas Müller.

München – Am Sonntagvormittag musste Thomas Müller dann doch noch einmal was zum aktuellen, vermeintlichen Nebenkriegsschauplatz beim FC Bayern sagen. 

"Bevor etwas breitgetreten wird, was nicht der Wahrheit entspricht, wollte ich das hier mal klarstellen", sagte der Bayern-Star in einem knapp zweieinhalbminütigen Videostatement auf Twitter. Er bezog sich damit auf die Diskussion um seine Aussagen nach dem Pokal-Halbfinale gegen Frankfurt vergangenen Mittwoch.

Müller hatte es auf eine Interview-Frage nach der Dringlichkeit von Top-Transfers als "ein bisschen paradox" bezeichnet, "wenn man immer über Neuzugänge spricht und gleichzeitig Gehälter eingespart werden".

Müller: Gehalts-Aussage wurde missverstanden

Auf die aus seiner Sicht unzutreffenden Medienberichte antwortete er nun, dass es keinen internen Streit um Gehaltsverzicht bei gleichzeitiger Planung von teuren Transfers gebe. "Wir haben aus ganz anderen Gründen auf unser Gehalt verzichtet, nämlich für unsere Mitarbeiter."

Vielmehr habe es ihn "genervt, dass ich dazu befragt wurde nach einem Pokal-Halbfinale". Außerdem äußerte er sein Unverständnis, dass in den Medien so getan werde, als ob Top-Transfers im Bereich von 50 bis 100 Millionen Euro, "die wir absolut brauchen, mal so mit einem Fingerschnippen zu bewältigen wären."

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

"Verdribbelt"- Rüffel von Hasan Salihamidzic

Dass seine Aussagen aber nicht nur durch Beobachter, sondern durchaus auch vereinsintern anders interpretiert worden waren, zeigt die Tatsache, dass sowohl Trainer Hansi Flick als auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic sich genötigt sahen, öffentlich Kontra zu geben. Salihamidzic hatte Müller am Samstag am Rande des 2:1-Sieges gegen Gladbach öffentlich attestiert, sich "ein bisschen verdribbelt" zu haben. Flick sagte: "Es wird Transfers geben, auch wenn wir auf Gehalt verzichten. Das ist ganz normal."

Der 30-jährige Medienprofi Müller beschloss seine Kritik an der Debatte mit dem Versprechen, selbst nichts mehr zu diesem Thema sagen und - klassisch müllerisch - "locker flockig in die Zukunft schauen" zu wollen.

Lesen Sie hier: FC Bayern stellt klar - am Dienstag soll der Titel her!

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren