FC-Bayern-Torwart Sven Ulreich: Wechselwilliger Tierfreund

Der Name Sven Ulreich ist aktuell in aller Munde. Der Manuel-Neuer-Ersatz ist angeblich in Frankfurt im Gespräch, Eintracht-Keeper Lukas Hradecky soll in München ein Thema sein. Und dann macht Ulreich noch in einer PETA-Kampagne von sich reden.
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Im Fokus: Sven Ulreich als Manuel-Neuer-Ersatz beim FC Bayern und als Gesicht der neuen Kampagne von PETA Deutschland (rechts).
sampics/Augenklick, Marc Rehbeck/PETA Deutschland Im Fokus: Sven Ulreich als Manuel-Neuer-Ersatz beim FC Bayern und als Gesicht der neuen Kampagne von PETA Deutschland (rechts).

München - Jetzt hat er beim FC Bayern die Chance, seine Klasse unter Beweis zu stellen.Seit seinem Wechsel im Sommer 2015 saß er fast durchgehend auf der Bank - nachdem sich Manuel Neuer den Mittelfuß gebrochen hat, steht er endlich im Rampenlicht. Den K.o. der Bayern in der Champions League und im DFB-Pokal konnte der 26-Jährige nicht verhindern, jetzt will er mithelfen, dass das Team die Meisterschaft frühzeitig perfekt macht.

Sein Ziel ist klar formuliert: Ulreich will möglichst bald bei einem ambitionierten Bundesligisten spielen. Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft noch bis 2018, die Klubverantwortlichen legen ihm allerdings keine Steine in den Weg.

Und schon klopfen die erstsen Interessenten an - zum Beispiel Eintracht Frankfurt, schreibt die Sport-Bild. Der Pokal-Finalist hat Mühe, Stammtorwart und Elfmeter-Killer Lukas Hradecky zum Bleiben zu bewegen. Der 27-jährige Finne lässt die Hessen derzeit zappeln - der Klub will den aktuell bis 2018 laufenden Kontrakt verlängern, doch Hradecky fordert angeblich eine deutliche Gehaltssteigerung.

Ulreich und Eintracht-Manager Fredi Bobic kennen sich aus Stuttgart und haben ein gutes Verhältnis. Kurios und pikant: die Bayern sollen ihrerseits Hradecky als möglichen Neuer-Backup im Visier haben - wenn Ulreich geht.

Ulreich in PETA-Kampagne

Unter dem Motto "Spiel verloren, Herz gewonnen" präsentiert sich Sven Ulreich unmittelbar nach dem Aus im DFB-Pokal in einer neuen Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA. Die Freundschaft zwischen dem Bayern-Torwart und seiner Hündin Nala überdauere alle Höhen und Tiefen, heißt es da. Und: "Auf dem neuen Plakatmotiv sieht man sofort, wie innig die Verbindung der beiden ist."

Ulreich hat Nala nach PETA-Angaben aus dem Tierschutz zu sich geholt. Früher lebte sie auf der Straße. Was ihr angetan wurde, weiß niemand. Gemeinsam mit PETA wirbt Ulreich dafür, Tiere niemals beim Züchter oder im Zoohandel zu kaufen.

"Jedes Lebewesen soll die Chance auf ein schönes Leben bekommen. Für meine Frau und mich war deshalb klar, dass wir einen Hund adoptieren möchten“, so Sven Ulreich. "Ich bitte alle Menschen, die nach reiflicher Überlegung ein Tier bei sich aufnehmen wollen, dieses aus dem Tierheim zu holen – sicherlich wartet irgendwo schon ein treuer, neuer Freund."

Laut PETA hat sich die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen sich in den vergangenen Jahren drastisch verlängert: In Deutschland warten etwa 25 Prozent der Vierbeiner zwölf Monate oder länger auf eine Vermittlung. Denn obwohl jedes Jahr rund 300.000 Tiere – davon ca. 80.000 Hunde – in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt werden, "produzieren" Züchter weiterhin Nachwuchs. Eine verantwortungsvolle Zucht kann es aus Tierschutzsicht nicht geben, denn mit jedem Kauf beim Züchter wird einem Tierheimbewohner die Chance auf ein neues Zuhause genommen.

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