FC Bayern: Präsident Uli Hoeneß unzufrieden mit der Fitness der Spieler

Während Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge Trainer Carlo Ancelotti demonstrativ den Rücken stärkt, redet Präsident Uli Hoeneß intern Tacheles und spricht die unzureichende Fitness der Bayern-Spieler an.
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Uli Hoeneß wird intern seinem Ruf als Lautsprecher gerecht.
firo/Augenklick Uli Hoeneß wird intern seinem Ruf als Lautsprecher gerecht.

München - "Auf Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge kann man sich als Bayern-Fan verlassen. Uli entscheidet aus dem Bauch, Kalle aus dem Kopf." Das sagte Ex-Bayern-Profi Mehmet Scholl nach dem Ausscheiden der Münchner im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund in der ARD.

Und Uli Hoeneß wird Scholls Einschätzung prompt gerecht. Wie die Bild schreibt, soll der Präsident des FC Bayern intern die mangelnde Fitness der Spieler angeprangert haben. Seine Zweifel gipfelten demnach bereits unter der Saison in der verbalen Spitze, die aktuelle Elf sei "das unfitteste Team aller Zeiten".

Während Vorstandsboss und Kopfmensch Rummenigge nach außen hin dem in die Kritik geratenen Trainer Carlo Ancelott demonstrativ den Rücken stärkt, äußert sich Hoeneß intern mit deutlichen Worten. Er soll mit den Trainingsmethoden und der Trainingssteuerung des Italieners unzufrieden sein.

Klar ist: Ancelotti hat Intensität und Umfang im Vergleich zu Vorgänger Pep Guardiola deutlich zurückgefahren. Woche für Woche gibt es das gleiche Programm, kaum eine Einheit dauert länger als eine Stunde. Als einige Stars in der Hinrunde Extraschichten einlegten, ohne Ancelotti zu informieren, schob der 57-Jährige dem sofort einen Riegel vor, als er Wind davon bekam.

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