FC Bayern: Thomas Müller - Mein Herz hängt an der Bundesliga

Bundesliga-Ausstieg? Neue Super League? Die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge dementieren die "Spiegel"-Enthüllung, Thomas Müller hat eine klare Meinung. Und die Konkurrenz spottet.
| Maximilian Koch
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Halten nichts von einem Ausstieg aus der Bundesliga: die Fans des FC Bayern.
imago/Sven Simon Halten nichts von einem Ausstieg aus der Bundesliga: die Fans des FC Bayern.

München - Thomas Müller ist ein Romantiker - das ist spätestens seit Samstagabend klar. Der Offensivstar des FC Bayern nahm nicht nur seine verliebte Ehefrau Lisa nach ihrem Wut-Post bei Instagram auf sehr charmante Weise in Schutz - Müller äußerte sich auch zum zweiten dominierenden Thema dieses Wochenendes. Auf Müller-Art.

Was er denn von einer Super League halte, wurde der 29-Jährige nach der Partie gegen Freiburg gefragt. Seine Antwort: "Ich bin mit der Bundesliga groß geworden. Und das Herz hängt dran." Das durfte man durchaus als Bekenntnis werten.

Starker Tobak beim FC Bayern

Wie sehr hängt aber das Herz der Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge an der deutschen Eliteklasse? Darüber wird seit Freitag gerätselt. Der "Spiegel" berichtete, dass die Münchner einen Ausstieg aus der Bundesliga und der Champions League hätten prüfen lassen – und eine neue Super League der superreichen Klubs gegründet werden solle. Starker Tobak.

Und auch zur Bundesliga? "Wir stehen total zu unserer Mitgliedschaft in der Bundesliga. Das haben wir nie infrage gestellt", meinte Rummenigge. Allerdings räumte er ein, dass man sich "juristisch" mit dem Thema Super League beschäftigt habe: "Ich sehe daran überhaupt keinen Skandal." Das Thema Bundesliga-Ausstieg sei nach Prüfung "verworfen" und "erledigt", sagte Rummenigge weiter.

Von der Konkurrenz gab’s trotzdem ein bisschen Spott. "Wenn die Bayern meinen, sie müssen die Bundesliga verlassen, sollen sie es machen. Wenn sie feststellen, dass es doch nicht so toll ist, müssen sie in der 4. Liga wieder anfangen", meinte Hannover-Manager Horst Heldt.

Auch BVB will in Bundesliga bleiben

Neben den Bayern erklärte auch Tabellenführer BVB, nicht an einem Liga-Ausstieg interessiert zu sein. "Ich habe deutlich gesagt, dass Borussia Dortmund für keinen Wettbewerb dieses Planeten die Bundesliga verlassen würde. Wir fühlen uns in der Bundesliga pudelwohl", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Die Gründung einer Super League halte er aber für denkbar. "Am besten noch den Auf- und Abstieg abschaffen, dann hast du Planungssicherheit. Das kann schon sein", meinte Watzke. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp stimmte schelmisch mit ein. "Das hört sich wirklich sehr schön an, weil es nach viel weniger Spielen und viel mehr Geld klingt", scherzte er.

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