FC Bayern: Rummenigge lässt Kovac im Jahresrückblick unerwähnt

In seinen Weihnachtsgrüßen an die Fans blickt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf das Jahr 2019 zurück. Einen lässt der Vorstandsvorsitzende dabei allerdings komplett außen vor: Ex-Trainer Niko Kovac.
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Niko Kovac Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern
imago/Sven Simon Niko Kovac Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern

München - Es gehört zum guten Ton beim FC Bayern: Am 24. Dezember richtet sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge mit einer Mitteilung an die Fans – neben den obligatorischen Weihnachtsgrüßen blickt der Vorstandsvorsitzende dann auch auf die vergangenen zwölf Monate zurück und zieht ein Fazit.

Rummenigge ist zufrieden, lediglich einen Negativpunkt sieht er: "Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, dann ist es das zu frühe Ausscheiden in der Champions League. Da hatten wir uns etwas mehr als das Achtelfinale erhofft. Mit dem späteren Gewinner FC Liverpool hatten wir aber auch kein Losglück."

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Ansonsten war der Bayern-Boss mit dem Jahr 2019 sehr zufrieden. Zurecht, denn am Ende standen die Münchner wieder einmal mit dem Double da und das, obwohl man in der Meisterschaft zeitweise neun Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund hatte. "Im Frühjahr haben wir die größte Aufholjagd miterlebt, die es in der Bundesliga je gegeben hat – gekrönt mit der siebten Deutschen Meisterschaft in Folge und dem DFB-Pokalsieg", so Rummenigge.

Was Rummenigge ebenfalls gefallen hat: die Einstellung in der Champions-League-Gruppenphase. "Da hat sie ihren großen Charakter gezeigt, speziell als es um nichts mehr ging. Wir waren ja schon nach dem vierten Spieltag fürs Achtelfinale qualifiziert – und dann neigt man vielleicht dazu, es ein bisschen schleifen zu lassen. Aber das hat die Mannschaft in keinster Weise getan und stattdessen als erstes deutsches Team die Gruppenphase mit der perfekten Bilanz abgeschlossen: sechs Spiele, sechs Siege. Das war ein Ausrufezeichen, das in Europa zur Kenntnis genommen wird."

Rummenigge: Lob für Hansi Flick

Was bei all den positiven Worten auffällt: Ex-Trainer Niko Kovac, der Anfang November beim deutschen Rekordmeister aufhörte, wird mit keiner einzigen Silbe von Rummenigge erwähnt. Und das, obwohl er es doch war, der für die grandiose Aufholjagd in der vergangenen Saison und die ersten Siege in der Champions-League-Gruppenphase verantwortlich war.

Ganz anders verhält es sich in der Weihnachtsmitteilung nämlich mit Nachfolger Hansi Flick, unter dem es beim FC Bayern wieder besser läuft. "Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit, wir empfinden die spielerische Entwicklung unserer Mannschaft unter ihm als hervorragend und auch die Ergebnisse stimmen wieder. Zudem gefällt uns sein Auftreten sehr gut", sagt Rummenigge über seinen aktuellen Trainer und lobt ihn sogar noch weiter: "Wir vertrauen Hansi Flick! Im Namen des FC Bayern darf ich ihm viel Glück und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben wünschen."

Ob bewusst oder nicht, gewollt oder ungewollt – die Formulierungen Rummenigges lassen zumindest vermuten, dass das Kapitel Niko Kovac beim FC Bayern endgültig beendet ist.

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