FC Bayern München zittert vor Pokal-Hit gegen Dortmund um David Alaba

Sich selbst bezeichnet Carlo Ancelotti als "grausamen Elfmeterschützen", für den Bayern-Trainer ist Elfmeterschießen ohnehin eine "mentale Sache". Vor dem Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund ist noch unklar, ob David Alaba rechtzeitig fit wird.  
| sid
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David Alaba wurde im Spiel gegen Mainz (2:2) früh ausgewechselt.
sampics/Augenklick David Alaba wurde im Spiel gegen Mainz (2:2) früh ausgewechselt.

Sich selbst bezeichnet Carlo Ancelotti als "grausamen Elfmeterschützen", für den Bayern-Trainer ist Elfmeterschießen ohnehin eine "mentale Sache". Vor dem Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund ist noch unklar, ob David Alaba rechtzeitig fit wird.

München - "Ich habe mal in einem Finale geschossen ... wollte nach rechts schießen, hab' nach links geschossen. Ich war ein grausamer Schütze." Die Antwort von Carlo Ancelotti auf die Frage, ob er denn ein guter Elfmeterschütze gewesen sei, sorgte bei der Pressekonferenz vor dem Pokal-Halbfinale des FC Bayern gegen Borussia Dortmund für Lacher unter den Journalisten.

"Und 2013 hatte ich keine Elfmeter-Spezialisten mehr auf dem Feld - da konnten wir nicht gewinnen. Elfmeterschießen ist keine Frage von Technik, sondern ganz klar eine mentale Sache", betonte der Italiener - und leidet mit seinen Stars. "Das ist nicht leicht. Die Spieler sind müde, der Druck ist hoch."

Der deutsche Rekordmeister bangt vor dem Knaller am Mittwoch (20:45 Uhr/ARD und Sky sowie im AZ-Liveticker) weiter um den Einsatz von David Alaba. "Wir haben alle Spieler fit, nur Alaba hatte im Training kleine Probleme", sagte Ancelotti. Er werde da "kein Risiko" eingehen: "Wenn er nicht bei 100 Prozent ist, haben wir Bernat."

"Wir sind bereit"

Die zuletzt angeschlagenen Innenverteidiger Mats Hummels, Jerome Boateng und Javi Martínez stehen laut Ancelotti zur Verfügung. Keiner hätte mehr Probleme, "das Problem ist, dass ich mich für zwei entscheiden muss. Das ist nicht einfach für mich".

Franck Ribéry sei gegen den FSV Mainz 05 (2:2) nicht wegen einer Blessur zur Pause ausgewechselt worden, sondern "weil er nicht gut gespielt hat. Aber er ist fit, er kann spielen. Ich weiß, dass Spieler mit Erfahrung in diesem Spiel wichtig sind".

Ancelotti sieht die Bayern "bereit" für den Klassiker. Das bittere Aus in der Champions League gegen Real Madrid habe "viel Energie gekostet, aber wir haben Real Madrid vergessen und sind fokussiert."

Das Duell mit dem Dauerrivalen sei "wichtig", betonte der Italiener: "Wir wollen nach Berlin und müssen gewinnen. Dortmund ist eine gefährliche Mannschaft, wir müssen aufpassen." Er wolle nicht als Zuschauer, "sondern als Trainer meiner Mannschaft" nach Berlin fahren.

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