FC Bayern mit Pflichtsieg bei Hertha BSC

Der FC Bayern müht sich bei Hertha BSC zu einem Pflichtsieg. Nach überlegener erster Hälfte schwächeln die Münchner. Arjen Robben überzeugt in neuer Rolle.
| sid
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Arjen Robben: Torjubel nach dem 0:1 gegen Hertha BSC in Berlin.
dpa Arjen Robben: Torjubel nach dem 0:1 gegen Hertha BSC in Berlin.

Berlin - Der FC Bayern München bleibt in der Bundesliga eine Klasse für sich. Nach der ersten Saisonniederlage am Dienstag bei Manchester City in der Champions League löste der unangefochtene Tabellenführer seine Pflichtaufgabe bei Hertha BSC mit 1:0 (1:0) und liegt nach dem fünften Ligasieg in Serie zumindest vorübergehend bereits zehn Punkte vor dem ärgsten Verfolger VfL Wolfsburg.

Das Tor für den vor allem in den ersten 45 Minuten haushoch überlegenen Rekordmeister erzielte Arjen Robben (27.). Die letzte Bundesliga-Niederlage hatten die Bayern vor mehr als siebeneinhalb Monaten beim 0:3 gegen Borussia Dortmund kassiert - damals stand das Team von Trainer Pep Guardiola bereits als Meister fest.

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Bei den Bayern rückten im Vergleich zum 2:3 in Manchester Dante, Thomas Müller und Mario Götze in die Startelf. Weltmeister Bastian Schweinsteiger saß wieder auf der Bank. Hertha-Trainer Luhukay setzte zu Beginn auf Stürmer Julian Schieber. Salomon Kalou blieb zunächst draußen.

Franck Ribery bestritt dabei sein 185. Bundesligaspiel, er ist nun zusammen mit Matthieu Delpierre der Franzose mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga. In der namhaften Offensive der Bayern setzten aber zu Beginn Andere die Akzente. Zunächst vor allem Thomas Müller. Nach einer Hereingabe des Weltmeisters verpasste nach nicht einmal zwei Minuten Robert Lewandowski die große Chance zur Führung.

Er verstolperte frei vor Hertha-Keeper Thomas Kraft über das Tor. Anschließend entwickelte sich das erwartete Spiel auf ein Tor. Die Bayern waren drückend überlegen, nutzten aber ihre Chancen durch Müller (19.), Ribery (20.) und Arjen Robben (22.) nicht. Teilweise hatten die Gäste über 80 Prozent Ballbesitz.

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Die Herthaner versuchten zwar mit viel Kampfgeist dagegenzuhalten, schafften aber bei Ballbesitz nur selten Kombinationen über mehr als zwei oder drei Stationen. Nach 27 Minuten fiel dann das mehr als verdiente Führungstor für die Münchner. Robben traf mit einem schönen Weitschuss - Müller hatte per Hacke für den Niederländer, der in der ersten Halbzeit auf der Zehn spielte, aufgelegt.

Bei der Führung blieb es dann auch nach 45 Minuten, für die Gastgeber war dies allerdings schmeichelhaft. Nur aufgrund der Nachlässigkeiten der Bayern im Abschluss fiel der Rückstand nicht höher aus. Nicht einmal ansatzweise wurde die Hertha gefährlich, kein einziger Torschuss gelang dem Hauptstadtklub in der ersten Hälfte.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten schienen die Herthaner die Ehrfurcht vor dem Gegner ein bisschen abgelegt zu haben. Der erste Torschuss der Berliner von Schieber ging aber weit am Tor von Manuel Neuer vorbei (48.). Die Bayern fanden zudem nicht mehr die Mittel gegen die tief stehende Berliner Abwehr und wirkten bei den Kontern nun anfällig. Luhukay brachte mit Kalou und Ronny neue Offensivkräfte.

Die Berliner gestalteten die Begegnung offener, allerdings fehlte häufig die letzte Konsequenz. So auch bei Lewandowski: Der Pole scheiterte in der 83. Minute freistehend an Kraft. Auch die Hertha hatte noch eine große Gelegenheit zum Ausgleich, die John Anthony Brooks (87.) allerdings vergab. Beste Spieler bei der Hertha waren Kraft und Per Skjelbred, bei Bayern überzeugten Müller und Robben.

Hier geht's zum Liveticker von unseren Kollegen der Süddeutschen Zeitung

 

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