FC Bayern: Leroy Sané sammelt Scorerpunkte – viel Lob, aber auch Pfiffe in Bremen

Leroy Sané wird in der ersten Runde des DFB-Pokals erneut ausgepfiffen, diesmal allerdings hauptsächlich von den Bremer Fans. Von Julian Nagelsmann gibt es viel Lob, von den Rängen aufbauende Worte.
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Wurde erneut ausgepfiffen: Leroy Sané.
Wurde erneut ausgepfiffen: Leroy Sané. © IMAGO / Team 2

München – Er hat es derzeit nicht leicht: Trotz einem Tor und zwei Vorlagen beim 12:0-Schützenfest gegen den Bremer SV gab es erneut Pfiffe gegen Leroy Sané.

Dieses Mal allerdings vermehrt aus der Bremer-Kurve, die Anhänger des FC Bayern hielten sich mit Buhrufen gegen den Nationalspieler weitestgehend zurück. "Ein paar Leute pfeifen wieder, aber der Großteil hat applaudiert",  bemerkte auch Julian Nagelsmann nach der Partie bei "Sport1".  

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Sané; Lob von Nagelsmann, aufbauende Worte von den Rängen

Auch am Mittwochabend ist dem Flügelflitzer gegen den Oberligisten nicht alles gelungen. Nagelsmann war dennoch mit der Leistung seines Schützlings zufrieden, denn "er war sehr engagiert. Das finde ich sehr, sehr wertvoll." Zudem habe Sané "extrem gut verteidigt, oft auch nachverteidigt", betonte der 34-Jährige.

Lob vom Bayern-Coach, Balsam für die geschundene Seele des zuletzt viel kritisierten deutschen Nationalspielers. Ebenso die aufbauenden Worte von den Rängen: "Kopf hoch und immer weiter Leroy", war auf einem Plakat zu lesen. Auch dem Bayern-Star blieb diese Botschaft nicht verborgen, er postete sie in seiner Instagram-Story.

Leroy Sané wird die Unterstützung einiger Fans gut tun.
Leroy Sané wird die Unterstützung einiger Fans gut tun. © instagram/ leroysane

Salihamidzic: "Natürlich kriegt jeder mal auf die Schnauze"

Im Bundesliga-Heimspiel vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Köln (3:2) war Sané von den eigenen Fans nach schlechter Leistung ausgepfiffen worden. Seine Vereinskollegen stellten sich in der Folge hinter den 24-Jährigen und verurteilten die Schmähgesänge gegen Bayerns Flügelflitzer vehement.

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"Das darf natürlich nicht passieren", betonte auch Hasan Salihamidzic nochmals am Mittwoch. Er erwarte von den eigenen Zuschauern, "dass sie hinter unseren Spielern stehen", sagte der ehemalige Profi des Rekordmeisters. "Natürlich kriegt jeder mal auf die Schnauze, wenn er schlecht spielt. Aber nach dem Spiel, während des Spiels muss natürlich unsere Mannschaft unterstützt werden." Die meisten Anhänger hielten sich an diesem Abend zumindest an die Worte des Sportvorstandes,

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