FC Bayern: Jerome Boateng beendet Streit mit Karl-Heinz Rummenigge

Bayerns Abwehrstar Jérôme Boateng hat sich mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge versöhnt. Gegen Mainz steht er im Kader.
| M.Koch
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Jerome Boateng könnte gegen Mainz sein Comeback geben.
firo/Augenklick Jerome Boateng könnte gegen Mainz sein Comeback geben.

München - Die Kritik, die Reaktion, die Diskussion – und nun offenbar: die Versöhnung.

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Verteidiger Jérôme Boateng haben ihren Zwist beigelegt und vertragen sich wieder. Das erfuhr die AZ aus dem Umfeld Boatengs vor dem Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz 05 an diesem Freitag (20.30 Uhr/Sky).

"Er ist fit"

Und es könnte sogar noch besser kommen aus Bayern-Sicht: Nachdem Boateng in der vergangenen Woche gegen Leverkusen wegen muskulärer Probleme noch gefehlt hatte, steht er nun vor dem Comeback. Trainer Carlo Ancelotti nominierte den 28-Jährigen, der seit Dienstag wieder voll trainiert hat, für den Kader gegen Mainz. „Er hat keine Probleme, er hat sehr gut trainiert, er ist fit“, sagte Ancelotti.

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Boateng back to Startelf – nach der Back-to-Earth-Watschn von Rummenigge? Bayerns Boss hatte Boateng nach der Champions-League-Niederlage bei FK Rostow (2:3) hart kritisiert und dessen Aktivitäten abseits des Fußballplatzes hinterfragt. „Jérôme muss mal wieder etwas zur Ruhe kommen. Das ist mir schon seit Sommer etwas zu viel. Es wäre in seinem Sinne und in dem des Klubs, wenn er mal wieder back to earth kommen würde“, sagte Rummenigge.

Ersatzbank droht

So etwas hatte sich Deutschlands Fußballer des Jahres 2016 schon lange nicht mehr anhören müssen. Seit dem Champions-League-Sieg 2013 ging es für Boateng, der zu Beginn seiner Bayern-Zeit (seit 2011 im Klub) noch nicht so konstant spielte wie heute, eigentlich nur bergauf. Der sportliche Erfolg hat den Weltmeister begehrt gemacht – nicht nur im Fußball-Business. Boateng designt inzwischen Brillen, er wird von US-Rapper Jay-Z beraten, der den Nationalspieler zur internationalen Marke aufbauen will.

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Zu viel Stress neben dem Fußball? Aus Boatengs Sicht nicht. „Darüber kann ich nur lachen“, entgegnete er Rummenigges Kritik: „Das nächste Mal kann er mir das auch ins Gesicht sagen.“ Boatengs Begründung für die schwächeren Leistungen in dieser Saison: seine schwere Muskelverletzung aus dem EM-Halbfinale gegen Frankreich. „Ich bin noch nicht wieder bei 100 Prozent“, sagte er der „Bild“.

Er braucht jetzt Spiele. Doch für die Partie in Mainz hat Coach Ancelotti auch noch Mats Hummels, Javi Martínez und Holger Badstuber als Innenverteidiger zur Verfügung. Vielleicht also erst mal: Back to Ersatzbank.

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