FC Bayern: Heynckes erklärt sein Müller-Geheimnis

Jupp Heynckes ist vor dem Spiel des FC Bayern beim HSV voll des Lobes für Thomas Müller. Warum der Weltmeister wieder erstarkt? Der Bayern-Coach erzählt ein pikantes Geheimnis.
| dpa/AZ
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Schaut genau hin: Jupp Heynckes (li.) bei Thomas Müller.
imago/Philippe Ruiz Schaut genau hin: Jupp Heynckes (li.) bei Thomas Müller.

München - Auch beim letzten Probelauf des FC Bayern für die ersten großen Heynckes-Spiele gegen RB Leipzig und Borussia Dortmund soll der Kapitän vorangehen. Thomas Müller nimmt unter Jupp Heynckes beim deutschen Fußball-Rekordmeister wieder wie selbstverständlich eine Führungsrolle ein.

"Müller spielt immer" - dieses Gesetz könnte unter dem Triple-Coach von 2013 wieder Realität werden. "Als Kapitän ist Thomas Müller ein Vorbild an Leistung und Einsatz", meinte Heynckes über den unter ihm wieder aufblühenden Weltmeister vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr/im AZ-Liveticker) beim HSV.

Müller rief Heynckes sofort an

Heynckes erzählte am Freitag zudem ein Geheimnis. Müller zählte demnach zu den Spielern, die ihn sofort kontaktierten, als seine Rückkehr zum FC Bayern feststand. Sie hätten sich demzufolge intensiv ausgetauscht. Das Telefongespräch sei für ihn bezeichnend gewesen, erklärte Heynckes. Zwei Wochen und zwei Spiele später deutet sich an, dass Müllers Vorfreude auf den Rückkehrer absolut berechtigt war. Der 28-Jährige wird nach dem Aus von Carlo Ancelotti bereits als einer der größten Profiteure des Trainerwechsels in München gehandelt.

Lesen Sie hier: FC Bayern unter Heynckes: Rotation? Nein, danke!

"Ich hoffe, der Verein ist der Profiteur von Heynckes", meinte Müller indes nach dem 3:0 gegen Celtic Glasgow am Mittwochabend. Im Champions-League-Spiel gehörte Müller zu den Führungskräften auf dem Platz. Er erzielte ferner sein 40. Tor in der Königsklasse.

Heynckes lobt Laufleistung von Müller

Heynckes hob nun aber eine andere Zahl hervor: Müller sei in den 90 Minuten gegen die Schotten 13 Kilometer gelaufen, davon einen Kilometer in hoher Intensität, also sprintend. "Das war großartig", sagte der Trainer. Wenn sich Müller nicht schlapp fühlt, soll er auch in Hamburg als Kapitän vorangehen. Denn Heynckes setzt auf ihn.

Müller müllert, ein Youngster ist nicht wiederzuerkennen

Gegen Celtic habe er "wieder ein Stück weit den Thomas Müller gesehen, wie ich ihn kenne". Bei Heynckes' Vorgänger Ancelotti hatte Publikumsliebling und Vorzeige-Bayer Müller sogar öffentlich Zweifel angemeldet, dass der Italiener seine Qualitäten schätze. Müller fand sich oft auf der Bank wieder. Bei Heynckes muss er diese Sorgen wohl eher nicht haben.

Müller wirkt befreit und beflügelt, die Formkurve zeigt auf seiner Paradeposition hinter Mittelstürmer Robert Lewandowski deutlich nach oben.

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