FC Bayern: Dieses Mal wegen Lewandowski - Matthäus kritisiert Salihamidzic erneut deutlich

Erst am Samstag hatten sich Lothar Matthäus und Sportvorstand in einem gemeinsamen Interview ausgesöhnt - nun kritisiert der Rekordnationalspieler den Sportvorstand des FC Bayern erneut. Dieses Mal geht es um die Vertragssituation von Robert Lewandowski.
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TV-Experte Lothar Matthäus hat Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic erneut kritisiert.
TV-Experte Lothar Matthäus hat Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic erneut kritisiert. © IMAGO / Eibner

München - Wie diese Äußerungen wohl an der Säbener Straße aufgenommen werden? Nachdem TV-Experte Lothar Matthäus und Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic sich nach ihrem Zoff und die teuren Defensiv-Einkäufe des FC Bayern erst zuletzt ausgesöhnt hatten, gibt es nun wieder deutliche Kritik vom Rekordnationalspieler.

Lothar Matthäus und Hasan Salihamidzic haben ihren Streit beigelegt.
Lothar Matthäus und Hasan Salihamidzic haben ihren Streit beigelegt. © IMAGO / Sven Simon

Der Grund: Die Vertragssituation von Tormaschine Robert Lewandowski. Der Fifa-Weltfußballer ist nur noch bis 2023 an die Münchner gebunden. Während die Bosse öffentlich bereits mehrfach ihren Wunsch nach einer Verlängerung kundgetan haben, ist man intern offensichtlich noch nicht auf den Stürmer zugegangen. Darauf deutet jedenfalls eine Aussage Lewandowskis vom vergangenen Samstag hin.

Matthäus: Kommunikation bei Lewy so unglücklich wie bei Süle

Vor dem Topspiel bei Eintracht Frankfurt (1:0) hatte Salihamidzic im Interview bei "Sky" bekräftigt, dass man den Polen im Sommer auf keinen Fall verkaufen werde. Als der nach der Partie auf die Aussagen des Sportvorstandes angesprochen wurde, reagierte er verwundert. "Das höre ich zum ersten Mal", sagte Lewandowski. Laut "Bild" soll es intern tatsächlich noch keine Gespräche über eine Verlängerung gegeben haben, auch ein konkreter Termin soll noch nicht feststehen.

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Genau hier setzt Matthäus mit seiner neuerlichen Kritik an. "Die interne Kommunikation scheint bei Lewandowski genauso unglücklich zu sein wie bei Süle. Da hätte ich mir von Hasan ein viel klareres und deutlicheres Statement in Richtung Lewandowski gewünscht", schreibt der TV-Experte in seiner Kolumne bei "Sky".

Noch wichtiger sei es jedoch, Lewandowski klare Signale in Sachen Zukunft zu senden. "Entscheidend ist vielmehr, dass Lewandowski intern ein klares Statement bekommt. Aber auch das scheint nicht der Fall zu sein", so Matthäus weiter.

Matthäus: Salihamidzic kann sich Beispiel an Hoeneß nehmen

Geht es nach dem Rekordnationalspieler, sollten die Bayern ihre Tormaschine (wettbewerbsübergreifend 39 Tore in 33 Spielen) unbedingt halten. Zwar könne er es verstehen, wenn die Münchner sich auch die Tür für eine mögliche Verpflichtung von BVB-Star Erling Haaland offenhalten wollten. Bei dem wisse man - im Gegensatz zu Lewandowski - allerdings nicht sicher, ob er auch so gut ins System passt.

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Ein Beispiel in Sachen Umgang mit derlei Vertragskonstellationen könne sich Salihamidzic an Uli Hoeneß nehmen, so Matthäus weiter. " Ich wage zu behaupten, dass Uli Hoeneß auf die Frage nach Lewandowskis Zukunft den Reporter zumindest sprichwörtlich verschlungen hätte. Hoeneß hätte in so einem Interview nach dem Motto gehandelt: Fakten statt Floskeln."

Klar ist: Sollten sich die Bayern nach Alaba und Süle nun auch in der Causa Lewandowski verzocken, würde das intern wie extern für enorme Unruhe sorgen. Zumal 2023 neben dem von Lewandowski auch die Verträge von Manuel Neuer und Thomas Müller auslaufen - die dürften die aktuelle Entwicklung ebenfalls genau beobachten.

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