FC Bayern: Breitseite gegen Kritiker - Benjamin Pavard fordert mehr Respekt

Benjamin Pavard hat es derzeit nicht leicht. Dem FC Bayern fehlte der Abwehrspieler zuletzt gesperrt, in Frankreich erntete er Kritik. Nun hat sich der 25-Jährige gewehrt und seine Kritiker zurechtgewiesen.
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Benjamin Pavard setzt sich gegen die Kritik zur Wehr.
Benjamin Pavard setzt sich gegen die Kritik zur Wehr. © IMAGO / Sven Simon

München - Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen des FC Bayern sammelte der zuletzt rotgesperrte Benjamin Pavard für die französische Nationalmannschaft reichlich Pflichtspiel-Minuten. Beim Triumph in der Nations League stand der 25-Jährige sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel in der Startformation.

Doch trotz des Titelgewinns mit den Franzosen hat Pavard derzeit keinen guten Stand in seinem Heimatland. Vor allem für seinen fehlenden Offensivdrang gab es zuletzt viel Kritik. Dies ließ der Abwehrspieler nicht auf sich sitzen und fand nun gegenüber "Canal+" deutliche Worte. "Die Kritik aus Frankreich lasse ich nicht an mich heran, denn ich habe Frankreich jung verlassen", sagte der Nationalspieler.

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Pavard: "Weniger sexy als ein Hakimi oder ein Alexander-Arnold"

Bereits als 20-Jähriger wechselte Pavard 2016 vom OSC Lille in die Bundesliga zum VfB Stuttgart, ehe ihn der FC Bayern im Jahr 2019 als Weltmeister unter Vertrag nahm.

"Auf dem Papier ist ein Pavard vielleicht weniger sexy als ein Hakimi oder ein Alexander-Arnold, aber ich denke, dass ich defensiv kompletter bin", so Pavard. "Ich würde in Frankreich gerne mehr respektiert werden, aber ich zwinge die Leute nicht dazu, die Bundesliga zu schauen."

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Hat Pavard seinen Stammplatz an Süle verloren?

Eine kleine Spitze schickte der gelernte Innenverteidiger, der aber in der Équipe Tricolore und auch beim deutschen Rekordmeister zuletzt fast ausnahmslos auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kam, dann aber noch an seine Kritiker: ''Die echten Beobachter, die regelmäßig Fußball schauen, wissen genau, was ich getan habe und was ich noch immer tue."

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Ob Pavard nach seinen deutlichen Worten nun auch auf dem Rasen Taten folgen lassen kann, bleibt abzuwarten. In der Champions League ohnehin spielberechtigt, ist zwar auch die Bundesliga-Sperre des Franzosen nach seiner Roten Karte Ende September abgelaufen, doch Niklas Süle scheint dem Weltmeister derzeit den Stammplatz mit guten Leistungen abgeknöpft zu haben.

Gut möglich also, dass Pavard in der Königsklasse am Mittwochabend gegen Benfica Lissabon (21 Uhr, DAZN und im AZ-Liveticker) vorerst mit der Bank vorliebnehmen muss.

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