Das erste Jahr Pep in Schlagzeilen und Überschriften

Vor 365 Tagen kam die Nachricht: Guardiola wird Trainer beim FC Bayern. In der Bilderstrecke blickt die AZ zurück auf die bisherigen Erlebnisse des Spaniers an der Säbener Straße.      
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17. Januar: Und ab in die Lederhosn – so wird in der AZ-Montage aus Pep ganz schnell der Sepp Guardiola. Der Katalane übernimmt die Bayern ab dem 1. Juli – und will sich bis dahin nicht äußern. Die Fahndung nach Pep-News beginnt.
AZ-Archiv 12 17. Januar: Und ab in die Lederhosn – so wird in der AZ-Montage aus Pep ganz schnell der Sepp Guardiola. Der Katalane übernimmt die Bayern ab dem 1. Juli – und will sich bis dahin nicht äußern. Die Fahndung nach Pep-News beginnt.
19./20. Januar: Mit „buenos dias a todos“ („Guten Tag zusammen“) begrüßt Jupp Heynckes die Reporter. Die Bayern hatten voreilig seine Karriere beendet, der 67-Jährige zögert. Lame duck? Nein, Triple-Jupp!
AZ-Archiv 12 19./20. Januar: Mit „buenos dias a todos“ („Guten Tag zusammen“) begrüßt Jupp Heynckes die Reporter. Die Bayern hatten voreilig seine Karriere beendet, der 67-Jährige zögert. Lame duck? Nein, Triple-Jupp!
19./20. Januar: In New York, dem Auszeit-Ort der Guardiola-Familie, muss der künftige Bayern-Coach früh raus, um 15.30-Uhr-Spiele der Bundesliga zu schauen. Anpfiff 9.30 Uhr! Bayern schaut er dann zum Frühstück. Danach ist Family-Time. Mit Frau Cristina hat er die Kinder Marius (11), Maria (9) und Valentina (4) – good old Papa Pep!
AZ-Archiv 12 19./20. Januar: In New York, dem Auszeit-Ort der Guardiola-Familie, muss der künftige Bayern-Coach früh raus, um 15.30-Uhr-Spiele der Bundesliga zu schauen. Anpfiff 9.30 Uhr! Bayern schaut er dann zum Frühstück. Danach ist Family-Time. Mit Frau Cristina hat er die Kinder Marius (11), Maria (9) und Valentina (4) – good old Papa Pep!
25. Juni: An keinem Tag war Guardiola aufgeregter: Vorstellung in der Allianz Arena vor Rekordreporterkulisse. Er spricht überraschend gut Deutsch, gesteht aber: „Wenn eine andere Frage kommt, dann alles kaputt.“ Ein Gewinnertyp, der punktet.
AZ-Archiv 12 25. Juni: An keinem Tag war Guardiola aufgeregter: Vorstellung in der Allianz Arena vor Rekordreporterkulisse. Er spricht überraschend gut Deutsch, gesteht aber: „Wenn eine andere Frage kommt, dann alles kaputt.“ Ein Gewinnertyp, der punktet.
27. Juni: Der Trainingsauftakt vor 10000 Fans in der Arena gerät zur Demonstration seiner Arbeitsweise. Unterbrechen, erklären, vormachen – auf Deutsch, Englisch, Spanisch – mit Händen und Füßen. Wer 14 Titel in vier Jahren bei Barça holt, dem hört man zu.
AZ-Archiv 12 27. Juni: Der Trainingsauftakt vor 10000 Fans in der Arena gerät zur Demonstration seiner Arbeitsweise. Unterbrechen, erklären, vormachen – auf Deutsch, Englisch, Spanisch – mit Händen und Füßen. Wer 14 Titel in vier Jahren bei Barça holt, dem hört man zu.
13./14. Juli: Alles neu macht der Pep: Im Trainingslager am Gardasee mischt Guardiola seine Mannschaft auf, lässt fast nur mit Ball trainieren, impft ihnen das Kurzpassspiel ein, wechselt zum 4-1-4-1-System. Nebenbei fordert er noch seinen Wunschspieler Thiago Alcántara: „Thiago – oder nix!“ Er kriegt ihn.
AZ-Archiv 12 13./14. Juli: Alles neu macht der Pep: Im Trainingslager am Gardasee mischt Guardiola seine Mannschaft auf, lässt fast nur mit Ball trainieren, impft ihnen das Kurzpassspiel ein, wechselt zum 4-1-4-1-System. Nebenbei fordert er noch seinen Wunschspieler Thiago Alcántara: „Thiago – oder nix!“ Er kriegt ihn.
29.Juli: Ausgerechnet in Dortmund verspielt Pep Guardiola den ersten Pokal, es setzt eine empfindliche 2:4-Pleite im Supercup. Der Schwächeanfall des neuen Pep-Systems sollte ein einmaliger Ausrutscher sein (die zweite Pleite: das bedeutungslose 2:3 gegen Manchester City im Dezember). Dennoch Trübsal: Ein Titelchen war weg.
12 29.Juli: Ausgerechnet in Dortmund verspielt Pep Guardiola den ersten Pokal, es setzt eine empfindliche 2:4-Pleite im Supercup. Der Schwächeanfall des neuen Pep-Systems sollte ein einmaliger Ausrutscher sein (die zweite Pleite: das bedeutungslose 2:3 gegen Manchester City im Dezember). Dennoch Trübsal: Ein Titelchen war weg.
9. August: Nach 45 Tagen Vorbereitung eröffnete Bayern gegen Gladbach die neue Bundesliga-Saison. Den Spielern erlaubt er vor Heimspielen im eigenen Bett zu schlafen, er hasst das Rumsitzen an Spieltagen in Hotels. Bayern gewinnt 3:1, der Anfang der Sieges-Serientäter.
AZ-Archiv 12 9. August: Nach 45 Tagen Vorbereitung eröffnete Bayern gegen Gladbach die neue Bundesliga-Saison. Den Spielern erlaubt er vor Heimspielen im eigenen Bett zu schlafen, er hasst das Rumsitzen an Spieltagen in Hotels. Bayern gewinnt 3:1, der Anfang der Sieges-Serientäter.
21. August: Folklore muss sein: Eine Tracht für den Katalanen – nach wenigen Wochen in München samt Oktoberfest-Besuch schwärmt Guardiola: „Das Essen ist super! Ich mag besonders die Würstl von Uli Hoeneß, die sind sensationell. Auf dem Oktoberfest war eine schöne Atmosphäre, es hat viel Spaß gemacht.“ Ein Prosit, Pep!
AZ-Archiv 12 21. August: Folklore muss sein: Eine Tracht für den Katalanen – nach wenigen Wochen in München samt Oktoberfest-Besuch schwärmt Guardiola: „Das Essen ist super! Ich mag besonders die Würstl von Uli Hoeneß, die sind sensationell. Auf dem Oktoberfest war eine schöne Atmosphäre, es hat viel Spaß gemacht.“ Ein Prosit, Pep!
31. August/1.September:Gegen seinen Ehrzfeind José Mourinho, erneut beim FC Chelsea, zu gewinnen, war eine doppelte Genuttung für Guardiola: Der FC Bayern siegte in einem emotionalen und aufgeladenen Supercup-Finale erst im Elfmeterschießen gegen Chelsea. Ein wenig Balsam für’s Finale dahoam 2012.
AZ-Archiv 12 31. August/1.September:Gegen seinen Ehrzfeind José Mourinho, erneut beim FC Chelsea, zu gewinnen, war eine doppelte Genuttung für Guardiola: Der FC Bayern siegte in einem emotionalen und aufgeladenen Supercup-Finale erst im Elfmeterschießen gegen Chelsea. Ein wenig Balsam für’s Finale dahoam 2012.
7. Oktober: Die Bayern rauschen durch die Liga, von Sieg zu Sieg, von Show zu Show. Dem 3:1 bei Manchester City, der besten Vorrundenleistung auf Champions-League-Bühne, folgt die beste Bundesliga-Performance. Tiki-Taka-Bavaria mit kleinem Schönheitsfleck, nur 1:1 in Leverkusen. Es folgen aber: 3:0 in Dortmund, 7:0 in Bremen.
AZ-Archiv 12 7. Oktober: Die Bayern rauschen durch die Liga, von Sieg zu Sieg, von Show zu Show. Dem 3:1 bei Manchester City, der besten Vorrundenleistung auf Champions-League-Bühne, folgt die beste Bundesliga-Performance. Tiki-Taka-Bavaria mit kleinem Schönheitsfleck, nur 1:1 in Leverkusen. Es folgen aber: 3:0 in Dortmund, 7:0 in Bremen.
7./8. Dezember: Die BVB-Hilfe gegen Leverkusen war nicht nötig, auch mit einem Spiel weniger (man holte noch eben den Titel Klubweltmeister in Marokko ab) wurden Peps Bayern souverän Herbstmeister. Da musste Klopp seine Kappe („Pöhler“) ziehen. Die Schale 2014? Nur eine Frage der Zeit – wird’s die Triple-Verteidigung?
AZ-Archiv 12 7./8. Dezember: Die BVB-Hilfe gegen Leverkusen war nicht nötig, auch mit einem Spiel weniger (man holte noch eben den Titel Klubweltmeister in Marokko ab) wurden Peps Bayern souverän Herbstmeister. Da musste Klopp seine Kappe („Pöhler“) ziehen. Die Schale 2014? Nur eine Frage der Zeit – wird’s die Triple-Verteidigung?

Vor 365 Tagen kam die Nachricht: Guardiola wird Trainer beim FC Bayern. In der Bilderstrecke blickt die AZ zurück auf die bisherigen Erlebnisse des Spaniers an der Säbener Straße.

München - Alles begann mit einer Indiskretion. Und mit Silvio Berlusconi, dem Besitzer und ehemaligen Präsidenten des AC Milan sowie hin und wieder Italiens. Beleidigt, weil verschmäht, steckte er am 14. Januar 2013 dem TV-Sender „Sky Italia“ eine Nachricht: Pep Guardiola, der begehrteste Trainer-Junggeselle des Planeten, gerade im Auszeit-Jahr, hatte Berlusconis Milan abgesagt – weil er schon am 20. Dezember in New York top secret seinen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben hatte.

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Es war ein Montagabend, als „Sky Italia“ meldete: Perfekt! Am Tag darauf verschanzte man sich an der Säbener Straße noch mit Dementis, am Mittwoch, den 16. Januar, auf den Tag genau vor einem Jahr, bekamen die Spieler dann eine Rund-SMS. Vollzug. „Ich hatte nach einer Minute das Gefühl, dass er der Richtige für uns ist“, sagte Hoeneß über den Auserwählten und im Herbst verlieh Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge dem Spanier die höchsten Weihen: „Möglicherweise ist Pep Guardiola der beste und populärste Trainer in der Geschichte des FC Bayern und der Welt.“

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Mehr Verbeugung geht nicht. Zwar wurde Jupp Heynckes, der Triple-Catcher vom Weltverband Fifa zum Welttrainer gekürt, doch Guardiola gilt als der Trainer der Moderne. Einer, der den Spielern dank seiner Fitness alles vormachen kann.

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Einer, der sich fanatisch, aber symphatisch rund um die Uhr mit Fußball beschäftigt. Ein Jahr Guardiola, ein Jahr Pepmania. Die Kunst seines Schaffens liegt in der Einfachheit. In einem Satz: „Ich mag den Ball haben. Ich mag es nicht, wenn der Gegner den Ball hat.“ Oft bekamen sie ihn nicht. Die Bilanz: Zwei Niederlagen in 29 Spielen, auch nur zwei Remis, zwei Titel (der europäische Supercup und die Klub-WM).

Die AZ-Bilderstrecke dokumentiert 365 Tage Pep in Schlagzeilen und Überschriften.

 

 

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