Champions League: Benjamin Pavard traut dem FC Bayern den Titel zu

Dauerbrenner Benjamin Pavard hat mit dem FC Bayern in dieser Saison noch einiges vor, sofern die aktuelle Spielzeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie fortgesetzt werden kann.
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Benjamin Pavard wechselte für 35 Millionen Euro aus Stuttgart zum FC Bayern
Rauchensteiner/Augenklick Benjamin Pavard wechselte für 35 Millionen Euro aus Stuttgart zum FC Bayern

München - Weltmeister Benjamin Pavard glaubt auch mit dem FC Bayern an den großen Wurf. "Für mich persönlich gibt es nichts Schöneres als die Weltmeisterschaft. Aber ich bin zu Bayern gekommen, um die Champions League zu gewinnen. Ich hoffe, dass uns das schon in diesem Jahr gelingt, denn möglich ist es", sagte der 24 Jahre alte Franzose im "Sport1"-Interview.

Neuzugang Pavard, für den der FC Bayern "sehr familiär" ist, war vor der Corona-Pause nach Kapitän Manuel Neuer und Joshua Kimmich der Münchner Profi mit den meisten Einsatzminuten. Wie der Franzose jetzt zugab, hätte er damit selbst nicht gerechnet.

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Pavard: Verhältnis zu Hansi Flick ist "sehr gut"

Doch zu Chef-Trainer Hansi Flick habe der 24-Jährige ein "sehr gutes Verhältnis", Flick kommuniziere sehr viel mit dem Team. "Wenn er mir etwas zu sagen hat, dann wird er mir das immer direkt ins Gesicht sagen", so Pavard. "Was mich angeht, erklärt er mir öfter mal in Einzelgesprächen wie ich mich noch weiter verbessern kann."

Meist lief Pavard als Rechtsverteidiger auf, obwohl seine Lieblingsposition eine andere ist. "Wenn ich auf dem Platz stehe, bin ich glücklich – egal, ob als Rechts- oder als Innenverteidiger. Aber davon abgesehen spiele ich lieber in der Innenverteidigung", sagte er. 

Ritterschlag von Uli Hoeneß

Trotz der imposanten Einsatzquote, als Stammspieler sieht sich der 2018-Weltmeister nicht. "Wenn ich das behaupten würde, würde das von mangelndem Respekt gegenüber meinen Teamkollegen zeugen. Für mich gibt es keine Stammspieler", gibt sich Pavard bescheiden.

Für Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist Entwicklung des Franzosen-Schlaks’ übrigens nicht überraschend. Bereits kurz nach Saisonbeginn prophezeite er: "Benjamin zeigt jetzt schon nach ein paar Wochen, dass er einer der besten Transfers werden wird, die wir je gemacht haben." Für Pavard war es der Ritterschlag: "Ein solches Lob von so einer großen Persönlichkeit, das berührt mich noch immer."

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