Bayern-Präsident Herbert Hainer: "Gehe davon aus, dass Flick Vertrag erfüllt"

Bayern-Präsident Herbert Hainer geht laut eigener Aussage fest davon aus, dass Trainer Hansi Flick seinen bis 2023 laufenden Vertrag erfüllen wird. Auch zum Zoff mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat er sich am Sonntag geäußert.
| AZ/dpa
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Herbert Hainer übernahm die Nachfolge von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern.
Herbert Hainer übernahm die Nachfolge von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern. © sampics/Augenklick

München - Bayern-Präsident Herbert Hainer erwartet, dass Hansi Flick auch in den kommenden Spielzeiten Trainer der Münchner ist. Auf die Frage, ob Flick seinen bis 2023 laufenden Vertrag erfüllen werde, sagte Hainer am Sonntag im TV-Talk "Sky90": "Davon gehe ich fest aus".

Der frühere Adidas-Chef verwies auf seine Vergangenheit in der Wirtschaft. "Ich bin das gewohnt, dass Verträge auch erfüllt werden", sagte der 66-Jährige, der als Präsident seit eineinhalb Jahren Nachfolger von Uli Hoeneß ist. Flick ist ein Top-Kandidat für den im Sommer neu zu besetzenden Posten des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw.

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Hainer über DFB-Diskussion: "Wir sind eher Opfer"

Die Verwicklung des FC Bayern in die Nachfolger-Diskussion sieht Hainer kritisch: "Wir sind eher Opfer. Es wird über unseren Trainer diskutiert, weil im DFB eine Stelle frei wird", sagte der Präsident. "Und wir sollen uns permanent dazu äußern."

Mit ihm habe Flick bislang nicht über den Bundestrainer-Posten gesprochen, sagte Hainer am Sonntag. "Ich bin der festen Überzeugung, dass ihm das bei uns nach wie vor enormen Spaß macht."

Hainer: "Die müssen auch kein Liebespaar sein"

Angesprochen auf das schwierige Verhältnis zwischen Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic sprach der Aufsichtsratsvorsitzende Hainer von einem "vermeintlichen Konflikt". "Das sind zwei meinungsstarke Typen, das finde ich auch ganz okay", sagte Hainer. "Die müssen auch kein Liebespaar sein, wichtig ist, dass sie professionell zusammenarbeiten für den Erfolg des FC Bayern München." Das würden beide machen. Intern sei das Verhältnis im Verein intakt.

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