Bayern-Coach Nagelsmann reagiert auf Watzke-Ansage: "Wir werden da sein!"

Aus Dortmund waren im Vorfeld des Topspiels gegen den FC Bayern selbstbewusste Worte zu hören. Julian Nagelsmann zeigt sich unbeeindruckt und kontert eine Ansage von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zeigt sich von den Ansagen aus Dortmund unbeeindruckt.
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zeigt sich von den Ansagen aus Dortmund unbeeindruckt. © IMAGO / Lackovic

München - Julian Nagelsmann ist bereit für seinen ersten Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker)! Am Freitag stand der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Topspiel Rede und Antwort und gewährte dabei Einblicke in seine Gefühlswelt.

"Ich habe gestern am Abend schon ein bisschen gemerkt, dass ich einen Tick angespannter bin als vor dem einen oder anderen Spiel", gab der 34-Jährige zu. Kein Wunder: Beide Teams trennt vor dem 14. Spieltag nur ein Punkt - bei einer Niederlage müssten die Münchner also die Tabellenführung an den BVB abgeben.

Watzke-Ansage an Bayern: Nagelsmann reagiert mit Humor

Die Verantwortlichen der Borussia gaben sich im Vorfeld der Partie gegen die Bayern selbstbewusst. "Die Bayern sollen ruhig mal kommen", meinte etwa BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Nagelsmann nahm den Ball am Freitag dankend auf und schickte seinerseits Grüße in den Pott.

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"Wenn ich die Aussagen von Aki Watzke höre, das war schon mit offenem Visier", sagte Nagelsmann und schob scherzhaft nach: "Er hat gesagt: 'Wir sollen einfach mal kommen'. Ich kann versprechen: Wir werden kommen. Wir werden heute losfliegen und morgen da sein."

Nagelsmanns persönliche Bilanz gegen den BVB ist übrigens ausbaufähig. Insgesamt stand der 34-Jährige bereits 13 Mal als Trainer gegen die Dortmunder an der Seitenlinie. Nur zwei Spiele konnte er gewinnen, sieben Mal musste er sich geschlagen geben. Eben jene Bilanz will der Bayern-Coach am Samstag aufpolieren.

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Julian Nagelsmann will schwache BVB-Bilanz aufpolieren

"Meine persönliche Statistik gegen den BVB ist jetzt nicht sonderlich berauschend", meint der gebürtige Landsberger, der aber auch schon positive Erfahrungen mit den Dortmundern gemacht hat: "Wir hatten damals mit Hoffenheim einen emotionalen Sieg, der uns die Champions-League-Qualifikation gesichert hat, auch der Supercup war für mich sehr emotional. Mit Bayern im ersten offiziellen Spiel einen Titel zu gewinnen, war bedeutend. Für mich persönlich geht es darum, meine Quote gegen Dortmund nach oben zu schrauben."

Hoffnung macht derweil die jüngste Bilanz des Rekordmeisters gegen den BVB. Die Bayern konnten die vergangenen sechs Duelle mit den Dortmundern allesamt für sich entscheiden. Die bis dato letzte Niederlage datiert vom August 2019.

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