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FC Bayern: Ausverkauft! Bundesliga-Kracher in Dortmund vor 15.000 Zuschauern

Das Spitzenspiel in der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern findet Samstag vor 15.000 Zuschauer statt. Die Partie war innerhalb von nur einer halben Stunde ausverkauft.
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Beim Bundesliga-Kracher am Samstag sind 15.000 Fans im Signal Iduna Park.
Beim Bundesliga-Kracher am Samstag sind 15.000 Fans im Signal Iduna Park. © IMAGO / RHR-Foto

München/Dortmund - Der deutsche Profisport ist von bundesweiten Geisterspielen verschont geblieben, muss aber starke Zuschauer-Restriktionen verkraften. Vorerst dürfen die Stadien der Bundesliga nur noch zu 50 Prozent ausgelastet werden - bei maximal 15.000 Fans. Davon betroffen ist auch das Spitzenspiel des FC Bayern bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker). 

Das Gipfeltreffen war nach nur einer halben Stunde ausverkauft. Wie der BVB am Freitag bekannt gab, gingen die 15.000 Tickets, die nur verkauft werden durften, innerhalb von 30 Minuten über den virtuellen Ladentisch.

Der BVB hatte zunächst 67.000 Tickets in den Vorverkauf gegeben, musste diese aber aufgrund der neuen Corona-Verordnung wieder stornieren. Nun durften nur Karten für die vier Unterränge sowie den Nord-Oberrang verkauft werden, keine Stehplätze. Für alle Zuschauer gilt die 2G-Regel, sie müssen also geimpft oder genesen sein.

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Die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen vom Donnerstag zur zugespitzten Coronalage sind allerdings wie erwartet nicht deutschlandweit einheitlich gültig. Denn neben diesen "Mindeststandards" sind den Bundesländern zusätzlich schärfere Maßnahmen wie Partien vor leeren Rängen vorbehalten.

So werden in Bayern bereits ab diesem Wochenende ausschließlich Geisterspiele ausgetragen. Dies hat das bayerische Kabinett am Freitag beschlossen. Bis wann die Regelung gelte, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zunächst nicht. Der FC Bayern wird 2021 aber wohl keines seiner Heimspiele mehr vor Fans austragen dürfen.

"Ich finde schade, dass es nicht bundeseinheitlich ist, und meine dringende Empfehlung auch an die Verantwortlichen gerade aus dem Profibereich: Ich würde an einigen Stellen die Sensibilität der Verantwortung in der Gesamtgesellschaft wahrnehmen", appellierte Söder. Beim Profisport, der von Akzeptanz und Rückhalt der Fans lebe, wäre Einsicht und Mitmachen ein gutes Signal.

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