Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nach Seifert-Ankündigung: "Großer Verlust"

Christian Seifert hat seinen Rückzug für Sommer 2022 bekannt gegeben. Auch Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern hat sich zur Ankündigung des DFL-Chefs geäußert.
| AZ/dpa
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FC Bayern München, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München.
FC Bayern München, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Frankfurt/München - Karl-Heinz Rummenigge bedauert den für Sommer 2022 angekündigten Rückzug von Christian Seifert, dem Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga. "Das ist ein großer Verlust für die Bundesliga. Er hat den Job jetzt 15 Jahre erstklassig gemacht, die Bundesliga hat nachhaltig davon profitiert", sagte Rummenigge am Montag im TV-Sender Sky.

Seifert arbeitet seit 2005 bei der DFL und hatte in seiner Amtszeit beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Die Vermarktung der TV-Rechte stieg in seiner Amtszeit von 400 Millionen Euro pro Saison auf mehr als eine Milliarde Euro. In der Corona-Krise gelang es, dass die Bundesligen als erste der großen Sport-Ligen weltweit mit einem DFL-Hygienekonzept den Spielbetrieb wieder aufnehmen konnte.

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Rummenigge: Seifert-Nachfolge "wird nicht einfach"

Man habe schon ein bisschen spekuliert in der Bundesliga, weil die Laufzeit von Seiferts Vertrag bekannt gewesen sei, sagte Rummenigge. "Es war klar, es wird nicht ganz so einfach diesmal, weil er speziell auch in diesen Corona-Zeiten seine Qualitäten nochmal nachhaltig unter Beweis stellen konnte. Das wird nicht nur der DFL und den Bundesligaklubs aufgefallen sein", sagte Rummenigge.

Bei der Nachfolgesuche sei es wichtig, dass man "ausreichend Zeit" habe. "Es wird nicht einfach, das ist allen klar", sagte Rummenigge. Er selbst scheidet am 31. Dezember 2021 aus dem Amt aus, Oliver Kahn wird sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern.

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Rummenigge hat Verständnis für Seiferts Schritt. "Ich verstehe ihn, er ist jetzt 52 Jahre alt und in dem Alter überlegt man sich schon, wenn man nochmal was Neues machen will, dann muss man es jetzt machen", sagte Rummenigge.

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