Bastian Schweinsteiger wechselt zu Manchester United

Es soll fix sein: Bastian Schweinsteiger verlässt offenbar den FC Bayern München nach 17 Jahren und wechselt zu Manchester United.
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Er soll sich entschieden haben - Bastian Schweinsteiger verlässt laut "Bild" den FC Bayern.
firo/Augenklick Er soll sich entschieden haben - Bastian Schweinsteiger verlässt laut "Bild" den FC Bayern.

München - Der Wechsel von Weltmeister Bastian Schweinsteiger zum englischen Rekordmeister Manchester United soll nach Informationen von „bild.de“ unmittelbar bevorstehen. Der 30-Jährige solle einen Dreijahresvertrag erhalten, der mit einem Gehalt von zehn Millionen Euro pro Saison dotiert sei, hieß es unter Bezug auf eigene Informationen am späten Freitagabend. Die Ablöse solle zwischen 18 und 20 Millionen Euro betragen. Manchesters Trainer Louis van Gaal, einst Coach von Schweinsteiger beim FC Bayern, hatte sich zuvor auf einer Pressekonferenz nicht zu den Wechselspekulationen um den Kapitän der Nationalmannschaft geäußert.

Erst am Donnerstag hatte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erklärt, dass das kolportierte Interesse Manchesters Schweinsteiger nicht kalt lasse. „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich bei dem Telefonat herausgehört habe, dass es ihm schon schmeichelt“, sagte Rummenigge am Donnerstag und erklärte, dass der Weltmeister „zumindest noch bis zum 30. Juni 2016“ unter Vertrag sei.

Schweinsteiger soll nach seiner Urlaubsrückkehr am Samstag bei der Bayern-Teampräsentation wieder die Club-Arbeit aufnehmen. Mit dem Mittelfeldspieler plant der Rekordmeister ein baldiges Gespräch über dessen Zukunft. Diese Gespräch soll nach „Bild“-Informationen bereits am Freitag stattgefunden haben.

Schweinsteiger: Zwei-Jahres-Vertrag bei ManUtd?

An Louis van Gaal erinnert sich in München nicht jeder gerne. Thomas Müller schon, ebenso Arjen Robben – und auch Bastian Schweinsteiger. Der streitbare van Gaal bewirkte in seinen knapp zwei Jahren als Trainer des FC Bayern einen entscheidenden Entwicklungsschub beim heutigen Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Es war van Gaal, der Schweinsteiger Ende 2009 von der Außenbahn ins Zentrum des Mittelfelds an die Seite von Mark van Bommel versetzte und damit einen Volltreffer landete. Schweinsteiger reifte auf der neuen Position zum Weltklassespieler.

„Es kam mir entgegen, dass der Trainer mich dort einsetzt, wo ich meine Stärken habe – in der Mitte“, dankte Schweinsteiger später van Gaal. Auch Bundestrainer Joachim Löw zog nach; und bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika avancierte Schweinsteiger nach dem Ausfall von Kapitän Michael Ballack im Zentrum zum Anführer und „emotionalen Leader“ (Löw) der deutschen Elf, die Dritter wurde. Selbst der damalige Präsident Uli Hoeneß lobte van Gaal, den er ein Jahr später feuerte, für den Positionswechsel, der Schweinsteiger zum Führungsspieler wachsen ließ. „Der heißt für mich nicht mehr Schweini, der heißt Bastian. Er ist ein Mann geworden“, äußerte Hoeneß seinerzeit über das Eigengewächs, das seit dem 14. Lebensjahr das Bayern-Trikot trägt und dessen Namen die Bayern-Fans in der Allianz-Arena mit dem Zusatz „Fußball-Gott“ rufen.

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