Ancelottis Wunschliste ans Christkind: Trüffel, Tortellini und Miro Klose

Vor dem Spiel gegen Wolfsburg fordert Bayerns Trainer Ancelotti drei Siege bis Heiligabend. Die AZ erklärt, was noch auf seinem Zettel ans Christkind steht: Trüffel, Tortellini – und ein Trip mit Miro Klose.
| M. Koch
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Wenn es das Christkind gut mit Ancelotti meint, sollte es in der Bayern-Kantine künftig öfter Trüffel und Tortellini geben, beides mag der Coach sehr.
dpa Wenn es das Christkind gut mit Ancelotti meint, sollte es in der Bayern-Kantine künftig öfter Trüffel und Tortellini geben, beides mag der Coach sehr.

Die ersten Worte, die Carlo Ancelotti an die Fans des FC Bayern richtete, waren Weihnachtsgrüße. Etwa ein Jahr ist das jetzt her, es war der 20. Dezember 2015, als der Italiener parallel die Neuigkeit in den sozialen Netzwerken verkündete: „Es ist eine große Ehre für mich, in der kommenden Saison ein Teil vom FC Bayern zu sein“, schrieb Ancelotti, bestätigte damit seinen Wechsel nach München. Ancelotti dachte aber auch an die stade Zeit und schrieb weiter: „Mir bleibt nun nur noch, den Bayern-Fans und euch allen frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr zu wünschen.“

Zwölf Monate später erlebt der 57-Jährige sein erstes Weihnachtsfest als Bayern-Coach. Nur noch zwei Wochen sind es bis zum Heiligen Abend (italienisch: La Vigilia di Natale) – Zeit, über Wünsche fürs Fest zu sprechen, oder, Herr Ancelotti? Der Trainer überlegt lange, ehe er die AZ-Nachfrage dazu am Freitag beantwortet. „Wir müssen diese Periode mit drei Siegen beenden“, sagt er schließlich. Carlos ganz persönliche Wunschliste an seine Stars also: drei Siege in den verbleibenden drei Bundesliga-Partien gegen Wolfsburg (15.30 Uhr, Sky), kommende Woche in Darmstadt und am 21. Dezember gegen den furiosen Aufsteiger RB Leipzig.

Doch neben den sportlichen Wünschen – besonders: der Tabellenführung – gibt es noch andere Dinge, die Platz finden dürften auf Ancelottis Zettel ans Christkind (Il Bambinello Gesu). Die AZ hat sich mal Gedanken über Carlos mögliche Weihnachts-Wunschliste gemacht.

Ganz oben stehen kulinarische Wünsche. Beim Genussmenschen Carlo soll es vorkommen, dass er zuhause auch mal selbst in der Küche steht und seinen Gästen, manchmal sogar den Bayern-Bossen, ein Mehr-Gänge-Menü zaubert. Es ist keine Überraschung, dass sich Ancelotti mit dem neuen Präsidenten Uli Hoeneß, der nebenbei Genussmensch ist und guten Rotwein zu schätzen weiß, gut versteht. „Mit Uli haben wir zuletzt dreimal gewonnen“, sagte Ancelotti am Freitag. Es werden noch einige gemeinsame Abende folgen.

Wenn es das Christkind gut mit Ancelotti meint, sollte es in der Bayern-Kantine künftig öfter Trüffel und Tortellini geben, beides mag der Coach sehr – fast so gern wie sein liebstes Hobby: Angeln. Wie passend, dass Weltmeister Miroslav Klose ebenfalls in München lebt und diese Leidenschaft mit Carlo teilt. Zudem spricht der Ex-Lazio-Star Italienisch. Ein Trip an einen der vielen bayerischen Seen – das wäre doch was. Ebenso wie die Fortsetzung der legendären Filmreihe „Der Pate“, die Ancelotti liebt. Musikalisch gefällt ihm Landsmann Adriano Celentano. Ein Privatkonzert in München? Würde Ancelotti sicher gefallen.

Auch für seine Spieler dürfte Ancelotti ein paar Wünsche auf seiner Liste platzieren. Weniger Verletzungen zum Beispiel für die zuletzt immer wieder angeschlagenen Topstars Franck Ribéry, Arturo Vidal, Jérôme Boateng oder Arjen Robben. Der Niederländer verhandelt mit den Bayern aktuell um einen neuen Vertrag. Robben wird verlängern, ebenso wie Robert Lewandowski. Neue Stars im Winter wünscht sich Ancelotti übrigens nicht (siehe Seite 20).

Bleibt letztlich noch das Losglück. Am Montag, bei der Auslosung des Champions-League-Achtelfinals, könnten die Bayern auf Juventus oder Neapel treffen. Ein italienischer Gegner würde das Fest für Carlo abrunden.

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