80 Tore an 27 Spieltagen: FC Bayern mit dem nächsten Bundesliga-Rekord

Der FC Bayern macht beim ersten Geister-Heimspiel nach der Corona-Pause fünf Treffer und setzt damit eine neue Bundesliga-Rekordmarke.
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Wollen auch in der kommenden Saison zusammen Tore feiern: Robert Lewandowski, David Alaba, Alphonso Davies und Ivan Perisic (v.l.).
Andreas Gebert/Reuters-Pool/dpa Wollen auch in der kommenden Saison zusammen Tore feiern: Robert Lewandowski, David Alaba, Alphonso Davies und Ivan Perisic (v.l.).

München – "Infamous" (dt. berüchtigt). So betitelt der Sportdatendienst Opta die Statistik, die er nach dem 5:2 des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt hervorhebt: 80 Tore nach 27 Spieltagen. So früh so torhungrig war seit der Datenerfassung kein Team in der Bundesliga-Geschichte.

Goretzka (17.), Vorlagen-König Müller (41.) und Top-Torjäger Robert Lewandowski (46.) sorgten für eine zunächst beruhigende Führung in der menschenleeren Allianz Arena. Lewandowski rückt mit seinem 27. Saisontor immer näher an die 40-Ligatore-Schallmauer von Bomber Gerd Müller aus der Saison 1971/72 heran. 

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Schafft der FC Bayern 100 Tore?

Auch der zwischenzeitliche Doppelschlag von Frankfurts Martin Hinteregger (52., 55.) konnte den Tordrang der Bayern nicht bremsen. Es folgten der Treffer von Alphonso Davies (61.) und ein Eigentor von Hinteregger (74.).

Die im Stadion anwesenden Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer dürften als damals Beteiligte auch einen anderen Rekord noch im Hinterkopf haben, den der Rekordmeister in dieser Saison theoretisch noch packen kann – ebenfalls aufgestellt in Gerd Müllers magischer Saison 71/72. 101 Tore schoss die Mannschaft damals. Bis heute einsamer Rekord in der Bundesliga-Geschichte. 

Ebenfalls rekordverdächtig: Thomas Müller leistete bereits seinen 17. Assist in dieser Saison und ist damit Emil Forsberg auf den Fersen, der 2016/17 für RB Leipzig 22 Tore auflegte. 

Sieben Spieltage haben die Münchner noch Zeit für die Rekordejagd – auch wenn die kommenden Dienstag beim Topspiel gegen Dortmund (18.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) wohl nicht oberste Priorität haben dürfte. Es zählt nur ein Sieg. 

Lesen Sie hier: Einzelkritik - die Noten für den FC Bayern gegen Frankfurt

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