Schwere Zeiten für Prinz Charles: Wird er als König nicht vom Volk angenommen?

Irgendwann wird für Prinz Charles der Zeitpunkt kommen, da wird er den Thron seiner Mutter beerben und König sein. Doch Royal-Experten sind sich nicht sicher, ob er vom britischen Volk angenommen werden wird.
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Wird Prinz Charles nicht von dem britischen Volk akzeptiert, wenn er eines Tages König sein sollte?
Wird Prinz Charles nicht von dem britischen Volk akzeptiert, wenn er eines Tages König sein sollte? © Victoria Jones/PA Wire/dpa

Queen Elizabeth ist mit 95 Jahren nicht nur die älteste Monarchin der Welt, sie ist auch die am längsten regierende Königin. Seit 1952 sitzt sie bereits auf dem Thron. Prinz Charles, inzwischen selbst 72 Jahre alt, wird nach ihrem Tod König werden. Aber wird das Volk ihn akzeptieren?

Kritik an Prinz Charles: "Das wird sich nicht ändern, wenn er König wird"

Graham Smith ist sich sicher, dass Prinz Charles als König nicht anerkannt würde. Vor allem der Vergleich mit Queen Elizabeth würde für Kritik an der Monarchie sorgen. "Charles ist ein ganz anderer Mensch, hat ein ganz anderes Image", sagt der Geschäftsführer der politischen Organisation "Republic" gegenüber "Express".

"Die Leute sind sehr zurückhaltend, eine kritische Diskussion über die Königin zu führen, aber sie tun dies sehr gerne über Charles und das wird sich nicht ändern, wenn er König wird."

Würde Prinz Charles als König nicht ernst genommen werden?

Graham Smith setzt sich mit "Republic" seit Jahren dafür ein, dass die britische Monarchie durch eine Republik ersetzt wird. Deshalb warnt er Prinz Charles vor dessen Zeit als König. Wenn der Sohn der Queen irgendwann auf dem Thron sitzt, würde er als König nicht ernst genommen werden, erklärt Smith: "Wir werden also einen König haben, der in der britischen Öffentlichkeit in keiner Weise Anklang findet. [...] Er ist jemand, den die Menschen gerne kritisieren, und er hat ihnen über die Jahre genug Gründe dafür geliefert."

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William und Kate als wichtige Unterstützer für Prinz Charles

Auch Royal-Experte Richard Fitzwilliams sieht einige Probleme in einer zukünftigen Regentschaft von Prinz Charles. Vor allem Skandale wie die Scheidung von Lady Di oder die Affäre mit Herzogin Camilla könnten zum Problem werden. Allerdings sieht er auch Chancen für den Sohn der Queen. "Trotz eines höchst umstrittenen Privatlebens hat der Prinz von Wales jedoch enorm viel für wohltätige Zwecke getan, sein Trust hat über einer Million benachteiligten jungen Menschen geholfen und seine Kampagne für die Umwelt ist jetzt Mainstream", sagt der Experte im Gespräch mit "Express".

Vor allem die Unterstützung durch Prinz William und Herzogin Kate sei für Prinz Charles von großem Vorteil. "William und Catherine spielen ihre Rolle in vorbildlicher Weise", erklärt Richard Fitzwilliams dazu. Das Paar würde die Monarchie derart positiv repräsentieren, dass auch Prinz Charles als König davon profitieren könne.

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