Hasst William das "Prima-Donna-Gehabe" von Meghan und Harry?

Geht der Zwist zwischen den Brüdern William und Harry tiefer als bislang angenommen? Das schreibt jedenfalls ihr Biograf Robert Lacey.
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Meghan, Harry, William und Kate beim 100. Jahrestag der britischen Luftwaffe auf dem Balkon des Buckingham-Palasts im Juli 2018.
Meghan, Harry, William und Kate beim 100. Jahrestag der britischen Luftwaffe auf dem Balkon des Buckingham-Palasts im Juli 2018. © dpa/Victoria Jones

Das Verhältnis zwischen Willam und Harry stehe schon seit Jahren auf der Kippe, schreibt Historiker Robert Lacey in seinem jüngst erschienenen Buch "Battle of Brothers: William and Harry – The Inside Story of a Family in Tumult" (auf Deutsch übersetzt mit "Der Brüder-Streit: Willam und Harry - Die wahre Geschichte einer Familie im Aufruhr").

Prinz Harry und seine Frau Meghan hatten es nicht gerade eilig, die Öffentlichkeit an ihrem Babyglück teilhaben zu lassen.
Prinz Harry und seine Frau Meghan hatten es nicht gerade eilig, die Öffentlichkeit an ihrem Babyglück teilhaben zu lassen. © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa/dpa

Die Ursache für den großen Ärger sei die Entscheidung der Sussexes gewesen, die Presse nicht sofort über die Geburt ihres kleinen Sohnes Archie Harrison zu informieren.

Tatsächlich blieb es um den Palast auffällig still, bis das Paar mit dem Neugeborenen bereits zu Hause war: Obwohl Archie am 5. Mai 2019 schon um 5.26 Uhr morgens auf die Welt gekommen war, machte der Palast erst am frühen Nachmittag erste Andeutungen.

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Hat Harry die Öffentlichkeit absichtlich in die Irre geführt?

Mit dieser verzögerten Ankündigung hätten Prinz Harry und Herzogin Meghan die Öffentlichkeit absichtlich getäuscht, glaubt Lacey: "Ihre Strategie wurde dadurch gestützt, dass der Buckingham Palace an diesem Tag um 14 Uhr eine seltsam irreführende Aussage machte." Prinz William sei damals mit der Strategie seines Bruders und dessen Ehefrau absolut nicht einverstanden gewesen.

Herzogin Kate und Prinz William mit ihren Kindern Prinz Louis (li.), Prinzessin Charlotte und Prinz George. Sie stellten ihre Nachkommen immer wenige Stunden nach der Geburt der Öffentlichkeit vor.
Herzogin Kate und Prinz William mit ihren Kindern Prinz Louis (li.), Prinzessin Charlotte und Prinz George. Sie stellten ihre Nachkommen immer wenige Stunden nach der Geburt der Öffentlichkeit vor. © imago images/Starface

Er habe dies, laut Lacey, vielmehr für "Prima-Donna-Gehabe" seines Bruders und dessen Frau gehalten. Seine eigenen drei Kinder - Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis - hätte Prinz William schließlich nur wenige Stunden nach der Niederkunft gemeinsam mit Herzogin Catherine der Welt vorgestellt.

Und was sagen Meghan und Harry? Die Sussexes haben die Aussagen des Autors nicht kommentiert.

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