Palast-Angestellter: "Meghan wollte auf niemanden hören"

Großbritannien diskutiert über die Rassismusvorwürfe von Meghan und Harry sowie über die Suizidgedanken der Herzogin. Stand ihr wirklich niemand in der Königsfamilie zur Seite? Hat sie zu wenig Unterstützung erfahren? Waren die Mobbing-Anschuldigungen eine Palast-Kampagne?
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Herzogin Kate und Herzogin Meghan im Sommer 2019 in Wimbleton.
Herzogin Kate und Herzogin Meghan im Sommer 2019 in Wimbleton. © Mike Egerton/dpa

Die Queen hat in ihrem Statement angekündigt, dass man die schrecklichen Rassismusvorwürfe untersuchen wolle - im privaten Rahmen und eben nicht erneut in der Öffentlichkeit. Die Monarchin fordert und verspricht Aufklärung und will Friedensgespräche.

Wut und Unverständnis nach Meghans Interview bei Oprah Winfrey

Ruhe ist nach dem Oprah-Winfrey-Interview also längst nicht eingekehrt. Hinter den dicken Palastmauern brodelt es. In der britischen Königsfamilie herrscht Unverständnis und Wut. In der "Daily Mail" packt ein Palast-Mitarbeiter aus und setzt sich nach den Angriffen von Meghan und Harry zur Wehr: "Es ist sehr unaufrichtig, eine so umfassende Verallgemeinerung vorzunehmen." Und weiter: "Es gab ein brillantes Team von sehr erfahrenen und loyalen Helfern, die ihnen zur Seite standen. Leider waren Meghan und Harry nicht dazu bereit, irgendwem zuzuhören. Und das ist die ehrliche Wahrheit."

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Palast-Mitarbeiter kreidet Verallgemeinerung an

Meghan und Harry bezichtigen einen Royal, sich vor Archies Geburt rassistisch über seine mögliche Hautfarbe geäußert zu haben. Einen Namen nannten sie nicht. Außerdem sprach Meghan über ihre Einsamkeit und die mangelnde (emotionale) Unterstützung seitens der Königsfamilie.

Freundin will Beweise kennen, die Meghan Markle entlasten

Auch eine Freundin von Meghan meldet sich jetzt zu Wort und behauptet, dass es Beweise gebe, die Meghans Aussagen bekräftigen würden. Janina Gavanka erklärte bei "This Morning": "Nun, ich kenne sie seit 17 Jahren und ich habe gesehen, wie sie sich gegenüber den Leuten um sie herum, und gegenüber den Menschen, mit denen sie arbeitet, verhält. Und ich kann sagen, dass sie kein Tyrann ist."

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Die erhobenen Mobbing-Vorwürfen gegen Meghan seien ihrer Meinung nach haltlos. Dafür gebe es, laut Gavanka, "viele E-Mails und Nachrichten, die das belegen". Details wolle sie nicht verraten. Sie glaubt, dass der Palast selbst die Gerüchte im Vorfeld des Oprah-Interviews gestreut habe.

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