Meghan Markle hat zweimal bei Oprah Winfrey gelogen

Ihre Aussagen im Interview mit Oprah Winfrey haben Sprengkraft. Doch offenbar hat es Herzogin Meghan mit der Wahrheit nicht ganz genau genommen. Mindestens zwei Vorwürfe gegen die britische Königsfamilie sind aus der Luft gegriffen.
| Steffen Trunk
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Prinz Harry und Herzogin Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey.
Prinz Harry und Herzogin Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. © dpa/PA Media | Joe Pugliese/Harpo Productions

Wie viel Wahrheit steckt tatsächlich hinter ihren Aussagen? Herzogin Meghan und Prinz Harry hatten in der Nacht auf Montag in einem Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey über royalen Rassismus, persönliche Enttäuschungen und die zerstrittene Königsfamilie gesprochen. 

Doch haben die beiden mit ihren erhobenen, schwerwiegenden Vorwürfe gegen Harrys Familie ihre eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt? Royal-Experten wissen, dass Meghan an mindestens zwei Stellen im TV-Interview geflunkert hat.

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Erste Lüge von  Meghan: Niemand im Palast stärkte Meghan den Rücken

Kurz vor der Hochzeit im Jahr 2018 soll Meghan ihre Schwägerin Kate zum Weinen gebracht haben - so die britische Presse. Jetzt erklärt Meghan bei Oprah Winfrey, dass es andersrum gewesen sei. Es gab im Rahmen der Vorbereitungen Meinungsverschiedenheiten über die Kleider der Brautjungfern, was Meghan sehr verletzt habe. "Sie [Kate, Anm. d. R.] hat sich dafür entschuldigt, mir Blumen gebracht und eine Nachricht geschrieben", sagt Meghan heute.

Streit von Meghan und Kate: Wer hat wen zum Heulen gebracht?

Im Palast habe aber jeder gewusst, was sich tatsächlich zugetragen habe, so die Herzogin im US-TV. Dennoch machte das Gerücht nach der Hochzeit die Runde, dass Meghan diejenige war, die Kates Tränen ausgelöst habe. Die Medien würden das Bild von einer Heldin (Kate) und einem Bösewicht (Meghan) zeichnen wollen. Die Talkmasterin wollte wissen, wieso keiner im Palast für Meghan in die Bresche gesprungen sei. "Das ist eine gute Frage. Ich weiß nicht, warum der Palast das nicht richtiggestellt hat", so Meghan. Es soll für die heute 39-Jährige "ein Wendepunkt" gewesen sein. Außerdem meint Meghan: "Es war eine Hinrichtung meines Charakters." 

Doch dem war nicht so! Der Palast reagierte damals auf die bösen Schlagzeilen zur Kleideranprobe: "Das ist nie geschehen", lautete das Statement. Es war eine seltene und unübliche Stellungnahme zum Privatleben der Royals! Es stimmt also nicht, dass für Meghan niemand "in die Bresche" gesprungen ist.

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Zweite Unwahrheit wegen Titel-Verweigerung für Sohn Archie

Der Sohn von Harry und Meghan trägt keinen Adelstitel – so hätten es seine Eltern gewollt, wurde nach Archies Geburt im Mai 2019 berichtet. Im Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey hat die Herzogin jetzt aber erklärt, dass das nicht ihre Entscheidung war: "Die wollten nicht, dass er ein Prinz wird. Archie ist kein Prinz. Er bekommt deshalb keinen Personenschutz."

Im Palast habe es auch Sorge darüber gegeben, welche Hautfarbe der kleine Archie haben würde. Im Interview erklärt Meghan, dass es Gespräche darüber gegeben habe, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird". Doria Ragland, die Großmutter von Archie, hat afroamerikanische Wurzeln. Meghan wirft dem Palast Rassismus in Bezug auf ihren Sohn vor: "Der Gedanke, dass das erste farbige Mitglied dieser Familie nicht auf die gleiche Weise betitelt werden würde wie andere [...], war wirklich hart."

Ein perfider Vorwurf! Die Wahrheit ist: Nur Prinz Williams Kinder tragen einen Titel, weil er ein Thronfolger ist. Die anderen Urenkelkinder der Queen haben bei der Geburt keinen Titel bekommen. Das ist seit 1917 in der britischen Monarchie so.

 

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