Laschet siegesgewiss im Rennen um CDU-Vorsitz

Die Bundestagswahl wird ein Kampf um die Mitte sein, sagt Laschet. Gegenüber seinen Konkurrenten im Rennen um die Rolle als CDU-Chef sieht er sich dabei im Vorteil.
| dpa
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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) möchte weiterhin an die Spitze seiner Partei.
Rolf Vennenbernd/dpa/dpa NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) möchte weiterhin an die Spitze seiner Partei.

Berlin - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gibt sich im Rennen um den CDU-Vorsitz siegesgewiss.

"Die Bundestagswahl wird ein Kampf um die Mitte sein. Sowohl der SPD-Kanzlerkandidat als auch die Grünen streben in die Mitte. Die Union muss ihre Zustimmung dort erhalten. Da kann ich Überzeugendes einbringen", sagte Laschet der "Bild am Sonntag".

Zu den gestiegenen Beliebtheitswerten von CSU-Chef Markus Söder sagte er: "Dass Markus Söder die CSU wieder stärker gemacht hat, freut mich. In der Krise habe ich so entschieden, wie es für mein Land Nordrhein-Westfalen richtig, wirkungsvoll und auch verhältnismäßig ist. Ich glaube, dass ein solcher Politikstil und solche Inhalte letztlich überzeugen werden."

Für die Delegierten gebe es "mit Blick auf unsere Chancen bei der Bundestagswahl ein wichtiges Kriterium: Wer der Kandidaten hat schon mal eine Wahl erfolgreich bestritten und gewonnen?" Als Ministerpräsident eines großen Landes bringe er viel praktische Regierungserfahrung mit.

Armin Laschet hat keine Aversionen gegen eine große Koalition auf Bundesebene. "Ich finde, dass die aktuelle große Koalition gut arbeitet, in der Pandemie-Krise hat sie sich bewährt", sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Montag). Auf die Frage, welches Bündnis ihm persönlich sympathischer sei, eins mit der SPD oder mit den Grünen, sagte er, "eines mit der FDP". Mit dem CDU-Vorsitz sei auch die "generelle Bereitschaft" zur Kanzlerkandidatur verbunden, sagte Laschet. Es gelte aber: "Die Kanzlerkandidatur werden wir nach der Wahl des Vorsitzenden gemeinsam mit der CSU besprechen."

© dpa-infocom, dpa:200830-99-359019/3

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