Kabinett bringt Bafög-Erhöhung auf den Weg

Bafög-Empfänger bekommen mehr Geld. Die Erhöhung kommt in mehreren Schritten. Der erste davon soll zum Sommersemester 2027 umgesetzt werden. Das war eigentlich anders geplant.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die Erhöhung der Wohnkostenpauschale sollte ursprünglich schon in diesem Wintersemester kommen. (Archivbild)
Die Erhöhung der Wohnkostenpauschale sollte ursprünglich schon in diesem Wintersemester kommen. (Archivbild) © Andrea Warnecke/dpa
Berlin

Bafög-Empfänger sollen im nächsten Jahr mehr Geld bekommen. Das Bundeskabinett in Berlin hat eine entsprechende Reform der Ausbildungsfinanzierung auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf soll im Herbst in Bundestag und Bundesrat beraten und verabschiedet werden. 

Die im Bafög enthaltene Wohnkostenpauschale für diejenigen, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, soll demnach zum Sommersemester 2027 von jetzt 380 auf 440 Euro im Monat steigen. Der sogenannte Bafög-Grundbedarf für Studierende, der aktuell bei 475 Euro liegt, wird danach in zwei Schritten auf das aktuelle Niveau der Grundsicherung angehoben: zum Wintersemester 2027/28 auf 503 und zum Sommersemester 2029 auf 563 Euro. Auch das Schüler-Bafög steigt.

Bär sieht Aufstiegsversprechen durch Bafög gewährleistet

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) sagte: "Mit dem Kabinettbeschluss sind wir einen entscheidenden Schritt gegangen, damit das Bafög sein Aufstiegsversprechen erfüllen kann." Das Bafög sei und bleibe die zentrale gesetzliche Leistung zur Finanzierung von akademischen und schulischen Ausbildungen.

Höhere Wohnkostenpauschale sollte früher kommen 

Die Erhöhung der Wohnkostenpauschale war ursprünglich schon für das bevorstehende Wintersemester geplant gewesen. Die Koalition hatte sich aber lange nicht auf die Finanzierung der Reform verständigen können, was zu Verzögerungen führte. Studierendenvertreter hatten lange auf eine Bafög-Anhebung gedrängt. Sie verwiesen auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten, besonders die Wohnkosten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.