Höne warnt FDP vor Spaltung im Rennen um den Bundesvorsitz
Im Wettbewerb um den FDP-Bundesvorsitz hat der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Henning Höne vor einem innerparteilichen Machtkampf gewarnt. Sowohl er als auch Wolfgang Kubicki kandidierten für das Comeback der FDP, sagte Höne auf einem Landesparteitag in Duisburg. "Wolfgang kandidiert nicht gegen mich, und ich kandidiere nicht gegen Wolfgang", rief Höne unter dem Applaus der rund 400 Delegierten. Es gebe zwischen ihnen zwar Unterschiede im Stil, Ton und in manchen Sachfragen. "Aber uns eint mehr, als uns trennt."
Der 39-jährige Landesparteichef Höne und der 74-jährige langjährige FDP-Spitzenpolitiker Kubicki wollen Ende Mai beim Bundesparteitag in Berlin gegeneinander für den Bundesvorsitz der existenzbedrohten FDP antreten. Höne betonte, dass unabhängig vom Ausgang der Wahl sowohl er als auch Kubicki weiter eine Rolle in der Partei spielen würden. Der Wettbewerb zwischen ihnen helfe der FDP sogar, weil er die Partei so wieder spannend mache.
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