100 Milliarden Euro Mehrkosten? Vergiftete Geschenke!

AZ-Politik-Vize Clemens Hagen über die Angst vor teuren Geschenken.
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Clemens Hagen fürchtet, dass sich teure Steuergeschenke hinterher als vergiftet herausstellen könnten.
dpa/AZ Clemens Hagen fürchtet, dass sich teure Steuergeschenke hinterher als vergiftet herausstellen könnten.

Irgendwie haben sie alle Recht. Die FDP, weil der Soli (der längst keiner mehr ist) 28 Jahre nach der Wiedervereinigung endlich abgeschafft gehört; die Grünen, weil schnelleres Internet und mehr Kita-Plätze zwingend notwendig sind; CDU und CSU, weil Haushaltsdisziplin erste Voraussetzung für einen funktionierenden Staat ist.

Am Ende der Koalitionsverhandlungen dürften sich alle Parteien durchsetzen, zumindest ein bisschen. Stimmen die Berechnungen der Union, könnte das – in Zahlen ausgedrückt – auf eine jährliche Mehrbelastung von 50 Milliarden hinauslaufen.

Das wäre immer noch eine gewaltige Summe, die Deutschland selbst dann kaum schultern könnte, wenn die Wirtschaft weiterhin so brummt wie bisher. Allerdings, und hier liegt die große Gefahr, prophezeien Börsenexperten bereits ein Ende des Booms. Sollte es zu einer konjunkturellen Delle (oder gar Beule) kommen, dann könnten sich die Geschenke der Liberalen und Grünen für Deutschland als vergiftete erweisen.

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