Party-Hotspot in München: Wie die Situation an der Gerner Brücke verbessert werden soll

Die Gerner Brücke in Neuhausen-Nymphenburg gehört vor allem seit der Corona-Pandemie zu den Party-Treffpunkten der Stadt. Die FDP möchte das Feiern vor Ort nicht verbieten, bittet aber um Verbesserungen für Anwohner.
| ms
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
13  Kommentare Artikel empfehlen
Die Gerner Brücke am Nymphenburger Schlosskanal. (Archivbild)
Die Gerner Brücke am Nymphenburger Schlosskanal. (Archivbild) © Uschi Fröhlich

München - Neben dem Gärtner- und Wedekindplatz sowie den Isarauen hatte die Stadt im vergangenen Jahr auch die Gerner Brücke in Neuhausen-Nymphenburg als Party-Hotspot bezeichnet. Vor allem während des vergangenen Sommers sammelten sich an besagten Orten vermehrt Menschen, um zu feiern – und teilweise auch gegen die geltenden Corona-Auflagen zu verstoßen.

"Die Gerner Brücke soll weiterhin Treffpunkt bleiben"

Die FDP im Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg möchte sich nun mit mehreren Maßnahmen dafür einsetzen, dass die Situation vor Ort verbessert wird – sowohl für die Anwohner als auch die Feiernden. Denn verbieten möchte die FDP die Menschenansammlungen vor Ort nicht.

"Die Gerner Brücke soll weiterhin Treffpunkt, gerade auch für junge Leute, bleiben", wird Felix Meyer, Ortsvorsitzender der FDP Neuhausen-Nymphenburg und BA-Mitglied in einer Mitteilung zitiert. Jedoch müssten laut Meyer dabei auch unbedingt die Anwohner berücksichtig werden.

Lesen Sie auch

Um Probleme gleich im Voraus zu verhindern, soll auch weiterhin das Team von Akim vor Ort sein. Die Streetworker sind unter anderem für das Konfliktmanagement zuständig und weisen die Feiernden auf die geltenden Regeln hin. Auch bei Ruhestörungen und ähnlichen Vorfällen kann Akim eingreifen.

Dem Akim-Bericht vom vergangenen Jahr zufolge sind aber vor allem Müll und wildes Urinieren rund um die Gerner Brücke ein großes Problem. Hier bestehe laut Meyer Handlungsbedarf. "Daher muss die Stadt hier Maßnahmen ergreifen, um das in den Griff zu bekommen", sagt das BA-Mitglied.

Dixiklos und Füllstandsanzeige an der Gerner Brücke

Die konkreten Vorschläge: Mehrere Dixiklos in unmittelbarer Nähe sowie "kreative Mülllösungskonzepte". Die Fraktion führt hier unter anderem fest installierte Bierkästen an, in denen Flaschen gesammelt werden können sowie besondere Behälter für Zigarettenkippen.

Lesen Sie auch

Zudem möchte die Fraktion, dass auch an der Gerner Brücke die digitale Füllstandsanzeige zum Einsatz kommt. Vorausgesetzt der Test am Gärtnerplatz verläuft erfolgreich. Zuletzt hatte der Stadtrat für die Maßnahme gestimmt, die anzeigen soll, wie leer bzw. voll es an einem stark frequentierten Ort ist.

Der Antrag der FDP-Fraktion wurde in der Sitzung am Dienstag einstimmig angenommen.

Anzeige für den Anbieter Google Maps über den Consent-Anbieter verweigert
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 13  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
13 Kommentare
Artikel kommentieren