SPD will Interimslösung für die Großmarkthalle

Anstatt viel Geld in den alten Standort zu pumpen, soll die Stadt München einen Behelfsbau prüfen.
| Christina Hertel
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Blick auf Halle 1 des Großmarkts in Sendling. (Archivbild)
Blick auf Halle 1 des Großmarkts in Sendling. (Archivbild) © imago images/Daniel Schvarcz

München - Was wird aus der Großmarkthalle in Sendling? Seit sich die Stadt entschloss, einen Investor bauen zu lassen, ging bei dieser Frage kaum etwas voran. Seit Neuestem ist klar, dass Ralf Büschl, der auch an der Paketposthalle zwei Hochhäuser baut, das Projekt übernimmt. Spätestens 2030 soll alles fertig sein, fordern Grüne und SPD in einem aktuellen Antrag. Damit das nach diesem langen Stillstand klappt, wollen beide Parteien ein Lenkungsteam einsetzen.

Gleichzeitig verfällt die alte Großmarkthalle immer weiter. Bis 2024 wird die Stadt 30 Millionen Euro in die Instandsetzung stecken, so schildert es SPD-Stadträtin Kathrin Abele. Was danach kommt, sei noch nicht absehbar.

Großmarkthalle: Interimshalle als Lösung

Sie fordert deshalb ebenso wie die Grünen-Chefin Anna Hanusch, dass die Stadt überprüfen soll, ob es günstiger sein könnte, für die Händler eine Interimshalle oder Behelfsbauten aufzustellen. Es sei der "Wahnsinn", wie viel die Stadt gerade in die alte Halle stecke - wenn doch ohnehin ein Neubau kommt, sagt Abele. "Es werden Wälder verbaut, damit der Keller nicht zusammenbricht."

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Auch Anna Hanusch betont, dass die Stadt an vielen anderen Stellen mit Behelfsbauten keine schlechten Erfahrungen gemacht habe.

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