"Sommer in der Stadt" - geht es 2021 weiter?

Die Stadtratsfraktion von Linke und Die Partei hat einen Dringlichkeitsantrag gestellt, in dem sie die Stadt zum sofortigen Planungsbeginn eines "Sommer in der Stadt 2021" auffordert.
| Clara Westhoff
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
So sah der "Sommer in der Stadt" 2020 am Königsplatz aus.
So sah der "Sommer in der Stadt" 2020 am Königsplatz aus. © Frank Stolle/München Tourismus/obs

München - Der "Sommer in der Stadt": Es war ein kurzfristiges Angebot, um all denjenigen zu helfen, die ihr Geld mit Kultur, Feiern und der Wiesn verdient hätten. Ein Angebot, das so gut ankam, dass es verlängert wurde. Das volle Potenzial wurde jedoch nicht ausgeschöpft. So sehen es zumindest Die Linke und Die Partei.

Für den Kulturausschuss am dritten Dezember hat die Fraktion einen Dringlichkeitsantrag gestellt: Sie fordern, dass der diesjährige "Sommer in der Stadt" umgehend evaluiert und sofort in die Planung für eine zweite Auflage in 2021 eingestiegen wird.

"Sommer in der Stadt" - aus Fehlern lernen

Die Stadträte sehen noch viel ungenutztes Potenzial in dem Konzept: "Weil er jedoch so kurzfristig aus dem Boden gestampft wurde, konnte nicht das ganze Potential ausgeschöpft werden, das in diesem Projekt liegt. Es war oft nicht barrierefrei, gewisse Personengruppen von Kulturschaffenden wurden nicht eingebunden (z. B. Partykollektive) und auch die Orte und Plätze waren nicht immer ideal oder ideal bespielt."

Unmittelbar Beteiligte, Gremien verschiedenster Bereiche (so auch der Behindertenbeirat) sowie Jugend- und Bürgerinitiativen aus der direkten Umgebung sollen diese Defizite an runden Tischen besprechen. Das Ziel: Den "Sommer in der Stadt" inklusiver und vielfältiger fortführen.

Lesen Sie auch

Dreh- und Angelpunkt Theresienwiese

Im Mittelpunkt der Forderung steht die Theresienwiese. Die 42 Hektar große Fläche wurde während des "Sommer in der Stadt" nur teilweise bespielt, hier könnten wesentlich mehr und größere Konzepte im Rahmen einer zweiten Auflage umgesetzt werden. Problematisch ist hierbei, dass erst im April 2021 darüber entschieden werden soll, ob das nächste Oktoberfest stattfindet. Davon hängt die Umsetzung eines zweiten "Sommer in der Stadt" maßgeblich ab, war es ursprünglich als Alternative für die Wiesn ins Leben gerufen worden.

Die Stadtratsfraktion fordert trotzdem eine Planung mit der Fläche: "All diese Planungen können im April dennoch abgesetzt werden, wenn das Oktoberfest tatsächlich stattfinden kann. Andersrum wird es schwierig, ein so umfangreich gedachtes Konzept unter Einbeziehung aller notwendigen Player und unter Berücksichtigung der verschiedensten Bedarfe auf die Beine zu stellen, wenn wir erst NACH einer möglichen Absage der Wiesn 2021 damit beginnen."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren