Wiesntisch-Skandal: Wird bald ermittelt?

Der Skandal um den Handel mit Oktoberfest-Tischen: Bisher fehlen Ansätze für eine strafrechtliche Verfolgung der Händler. Mit den Informationen des Insiders könnte die Staatsanwaltschaft aktiv werden.
| chp, jot
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Der AZ liegen Reservierungen vor, die der Händler 2014 getätigt hat. Bei eBay gibt es Angebote für Wiesn-Tische am Wochenende, die bis zu 4500 Euro kosten sollen.
dpa/Privat Der AZ liegen Reservierungen vor, die der Händler 2014 getätigt hat. Bei eBay gibt es Angebote für Wiesn-Tische am Wochenende, die bis zu 4500 Euro kosten sollen.

München - Der Skandal um den Handel mit Reservierungen auf der Wiesn könnte bald juristische Folgen haben. Derzeit gebe es noch keine Ermittlungen gegen Wucher-Händler, sagte der Münchner Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch der AZ. Es würden aktuell konkrete Fälle mit Straftatbeständen fehlen, wegen derer die Staatsanwaltschaft gegen Verdächtige ermitteln könnte.

Das könnte sich ändern. Der Informant, der in der AZ über die Details des Reservierungs-Schwarzmarkts erzählt hat, will sein Wissen auch mit den Behörden teilen. Details über Händler und deren Methoden dürften den Ermittlungsbehörden neue Ansätze liefern.

Die Enthüllung des Skandals um den Handel mit Wiesntischen wollen Politiker und Wirte für eine Offensive gegen Betrüger nutzen: Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sowie Wirtesprecher Toni Roiderer wollen die Jagd auf die Händler verstärken.

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