Oktoberfest 2017: Die Wiesn wird wohl noch teurer

Die Sicherung des Oktoberfests geht ins Geld – die Kosten reicht die Stadt nun weiter.
| zif/min
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2017 wird die Wiesn wohl deutlich teurer.
dpa 2017 wird die Wiesn wohl deutlich teurer.

München - Die Wiesn ist auch so schon kein Erholungsgebiet für den heimischen Geldbeutel. Heuer dürfte ein Besuch aber noch teurer kommen als sonst. Die Millionen für die Sicherheitsmaßnahmen will die Stadt nämlich nicht alleine berappen, deshalb gehen die Gebühren dieses Jahr wohl ordentlich rauf.

20 Prozent mehr Standgebühren

Die Standgebühren sollen um 20 Prozent angehoben werden. Zudem soll der Eintritt zur Oidn Wiesn einen Euro teurer werden. Und auch wer im Bierzelt einen Tisch reserviert, der soll dafür zusätzlich blechen. Fällig wird dann eine Schutzgebühr in Höhe von einem Euro pro Kopf am Tisch.

Oktoberfest 2017: Ab jetzt Reservierungen möglich

CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl bestätigt: „Das ist momentan der Stand der Diskussion.“ Wie viel teurer die Wiesn tatsächlich wird, hänge momentan aber noch von der genauen Kostenermittlung ab. „Da ist noch einiges im Fluss“, so Pretzl zur AZ.

Es ist also davon auszugehen, dass in den nächsten Wochen und Monaten noch viel diskutiert wird. Einer, der dann sicher auch mal das Wort ergreifen wird, ist Siegfried Able. Der führt mit seiner Familie seit 2014 den Marstall und ist heuer erstmals in einem der exklusivsten Vereine der Stadt vertreten, der Vereinigung der Großen Wiesnwirte.

Nach fast drei Jahren hat Able offenbar genug Stallgeruch angenommen. Wirtesprecher Toni Roiderer holte ihn nun jedenfalls in die Elite-Runde dazu. In der wird nicht nur über Bierpreise gefachsimpelt, die großen Wiesnwirte sprechen dort auch über ernste Themen wie Sicherheit.

 

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