OB Dieter Reiter möchte E-Scooter-Begrenzung in München

OB Dieter Reiter (SPD) findet, dass die Zahl der E-Scooter in München beschränkt werden sollte. Gleichzeitig macht er aber deutlich, dass es dazu eine gesetzliche Grundlage bräuchte. Auch für den Radschnellweg hat er eine Idee.
| AZ/dpa
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E-Tretroller sind in Deutschland seit Mitte Juni zugelassen. In München freut sich nicht jeder darüber. (Symbolbild)
Sina Schuldt/dpa E-Tretroller sind in Deutschland seit Mitte Juni zugelassen. In München freut sich nicht jeder darüber. (Symbolbild)

München - Tausende E-Tretroller fahren seit vergangenem Sommer durch die Stadt. Doch viele Münchner regen sich darüber auf, dass die Scooter häufig im Weg stehen.

Auch OB Dieter Reiter (SPD) ist sich des Problems bewusst. Die Elektro-Flitzer seien Thema in jeder Bürgersprechstunde, sagte Reiter der "Bild". Auch weil es immer wieder zu Problemen mit den Tretrollern komme, fordert der Oberbürgermeister eine allgemeine Begrenzung in der Stadt. "Ich bin sehr dafür, dass man die Zahl beschränkt." Dies sei aber kompliziert. Neuen Anbietern könne die Verwaltung nicht verbieten, nach München zu kommen.

An die Adresse von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte Reiter demnach: "Dazu braucht es eine gesetzliche Grundlage des Bundesverkehrsministeriums, und Herr Scheuer ist ja ein großer Freund dieser E-Scooter."

Erst neulich hatte eine Umfrage ergeben, dass die Hälfte der Nutzer unsicher ist, wo man die E-Tretroller abstellen darf. Der Umfrage zufolge glauben sogar etwa 90 Prozent, dass man einen E-Scooter mitten auf einem Radweg zurücklassen darf.

E-Tretroller sind in Deutschland seit Mitte Juni zugelassen. In München freut sich nicht jeder darüber. (Symbolbild)
E-Tretroller sind in Deutschland seit Mitte Juni zugelassen. In München freut sich nicht jeder darüber. (Symbolbild) © Sina Schuldt/dpa

OB hat Idee für Radschnellweg in München

Eine Herausforderung ist zudem die Umsetzung des geplanten Radschnellwegs in München, für den an der Leopoldstraße 840 Parkplätze wegfallen sollen. 

Auf die Frage, wann der Radlschnellweg fertig sei, antwortete Reiter: "Wir haben da noch richtige Herausforderungen zu lösen. Wie geht man zum Beispiel mit dem querenden Verkehr um? Alle 200 Meter mündet eine Straße ein. Da warte ich noch auf Lösungsvorschläge. Eine Idee von mir: Wieso lassen wir den Radweg zum Beispiel nicht in der Mitte der Leopoldstraße laufen? Und die Busse am Rand."

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