Der Radschnellweg in München kommt!

840 Parkplätze weichen für einen Radschnellweg in München. Das hat der Stadtrat am Mittwoch mehrheitlich beschlossen.
| Emily Engels
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840 Parkplätze weichen für einen Radschnellweg in München. Das hat der Stadtrat am Mittwoch mehrheitlich beschlossen.

München - 840 Parkplätze müssen für eine Radlbahn quer durch die Stadt bis zur nördlichen Stadtgrenze weichen. Das hat der Stadtrat am Mittwoch mehrheitlich beschlossen.

Die geplante Trasse verläuft vom Stachus über den Maximiliansplatz, die Brienner Straße, den Odeonsplatz, durch die Ludwig-, Leopold- und Ingolstädter Straße zur nördlichen Stadtgrenze.

Kritik gab es vor allem seitens der CSU und Bayernpartei. Die CSU-Fraktion hatte zuletzt nicht nur das Streichen von 840 Parkplätzen bemängelt, sondern auch die Auswirkungen auf den ÖPNV in Frage gestellt.

Deshalb gab es vergangene Woche im Planungsausschuss Änderungsanträge. So forderten SPD und Grüne, dass der ÖPNV durch den Radschnellweg nicht ausgebremst werden darf. Wenn die Stadt die von Bund und Freistaat erhofften Fördergelder für die 23-Millionen-Euro-Strecke bekommen möchte, ist die Vorfahrt von "Rad vor dem ÖPNV" eine der Voraussetzungen.

Reiter hatte angekündigt, notfalls auf Fördergelder zu verzichten.

Auf 97 Prozent der etwa 9,1 Kilometer langen Trasse, sollen die beidseitigen Radspuren je drei Meter breit sein. Sie führt aus München heraus, weiter nach Garching und Unterschleißheim.

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