Mit Rückenwind! München mit dem Rad entdecken

Packen Sie Ihre Regen- und Windjacke aus, stauben Sie Ihren Helm ab und schwingen Sie sich aufs Radl. Zum Ferienstart sollte einen mieses Wetter nicht ausbremsen. Erst recht nicht mit diesen Touren.
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Auch in München gibt es einige schöne Strecken für eine Radtour.
Auch in München gibt es einige schöne Strecken für eine Radtour. © IMAGO / Alexander Pohl

München - Das Wetter, hach, sagen wir es, wie es ist, es fühlt sich nicht nach Pfingsturlaub an. Aber mei, man muss das Beste daraus machen! Und mit einer winddichten Jacke sieht die Welt sofort anders aus! Da kann man sich dann durchaus auf sein Radl schwingen, und so kräftig in die Pedale treten, dass einem schon bald gar nicht mehr kalt ist. Und dann macht's auch gleich richtig Spaß.

Für viele Ausflüge muss man auch gar nicht weit hinausfahren. Man kann direkt in der Stadt starten und unbekanntere Ecken Münchens entdecken.

Wo es sich lohnt, hinzuradeln, haben die beiden Autoren Silvia Hilmer und Christian Dechant in ihrem neuen Radlführer "München mit dem Rad entdecken" (J. Berg Verlag, 13,99 Euro) beschrieben.

Radtour-Tipps durch München

Sie leiten ihre Leser dabei durch spannende Straßenzüge in der Innenstadt, durch schöne Grünanlagen und zu Orten der Kultur.

Drei der Touren stellen wir Ihnen hier vor. Außerdem geben AZ-Redakteure Tipps, wo sie selbst gerne einen Ausflug auf zwei Rädern hinmachen.

Viel Spaß - und hoffentlich auch ordentlich Rückenwind wünscht Ihre AZ!

Die Nord-Tour: Auf zur Allianz Arena

Die Nord-Tour
Die Nord-Tour

Ausgangs- und Endpunkt: U-Bahnhaltestelle Nordfriedhof
Strecke: 21,1 km

Vom U-Bahnhof Nordfriedhof (nördlicher Ausgang Ungerer-/Schenkendorfstraße) fahren wir den Radweg entlang, der anfangs parallel zum Mittleren Ring verläuft. Direkt vor uns tauchen die Highlight-Towers auf.

Wir folgen dem Radweg, der uns unter der A9 hindurchführt. Nach dem Tunnel geht es scharf rechts und geradeaus in die Walter-Gropius-Straße, die uns in die Parkstadt Schwabing bringt.

Wir fahren die Anni-Albers-Straße nach links und kommen so am Ende des etwa 600 Meter langen Parkstreifens vorbei. Wir fahren weiter geradeaus und auf der Karl-Weinmair-Straße bis zur Leopoldstraße.

Diese queren wir, fahren nach links und folgen an der Kreuzung zur Schenkendorfstraße rechts dem Radweg in die Grünanlage Petuelpark.

Die Isar im Norden, einfach eine Schau!
Die Isar im Norden, einfach eine Schau! © Hilmer/Dechant/J. Berg

Wir radeln am Café Ludwig vorbei und halten uns, am rechten Rand des Parks vorbei, an Spielplätzen. Im Hintergrund sehen wir den Olympiaturm und die BMW-Gebäude. Dann geht es rechts hinaus aus dem Park und auf einem befestigten Radweg durch eine Grünanlage. Wir radeln am Generationengarten und an den Tennisplätzen vorbei und sind in Milbertshofen angekommen.

Weiter geht es auf dem beschilderten Radweg zur Allianz Arena. Dabei passieren wir eine Kleingartensiedlung,

Am Ende des Grünstreifens fahren wir rechts in die Rathenaustraße, überqueren die Ingolstädter Straße und folgen weiter der Heidemannstraße, bis auf der rechten Seite "Bayernkaserne" zu lesen ist. Kurz danach fahren wir links in den Werner-Egk-Bogen, überqueren den Carl-Orff-Bogen und radeln geradeaus auf dem kleinen Radweg weiter.

Wir halten uns geradeaus und radeln an der Hoffnungskirche vorbei auf der Straße Wirtsbreite weiter, bis wir wieder rechts in die Straße Obere Hausbreite abbiegen. Diese radeln wir bis zu ihrem Ende und biegen dann links in den Fichtenweg ab.

Wir halten uns geradeaus, auf der Burmesterstraße und folgen weiter der Werner-Heisenberg-Allee bis zur Allianz Arena.

Wir radeln vor dem Stadioneingang bei der Bronzeplatte zur Erinnerung an Kurt Landauer über die Brücke und zum Fröttmaninger Berg. Wir folgen dem Radweg links und sehen rechts von uns eine halb versunkene Kirche.

Nun folgen wir dem Radweg in Richtung Zentrum und zu den Isarauen. Wer möchte, kann den Berg hinaufschieben oder radeln. Ansonsten geht es vor dem Klärwerk Großlappen links bis zur Freisinger Landstraße. An der nächsten Ampel überqueren wir die Straße und sehen vor uns das Minarett des Islamischen Zentrums.

Wir fahren rechts die Freisinger Landstraße entlang bis zur Schleuse, wo wir links in die Isarauen abbiegen.

Wir radeln am Kanal entlang, halten uns links und kommen nach etwa 800 Metern zu einer Brücke, die die Isar überquert. Nach der Brücke fahren wir rechts und radeln geradeaus am Fluss entlang, bis wir auf einen Wegweiser treffen, dem wir folgen und so den Poschinger Weiher erreichen.

Wir folgen dem Isarradweg in Richtung München und kommen nach etwa 2,5 Kilometern zu einer überdachten Brücke, dem "Hölzernen Steg", über den wir wieder das linke Isarufer erreichen.

Nun geht es in Richtung Aumeister, die Beschilderung dorthin leitet uns durch den nördlichen Teil des Englischen Gartens.

Die Highlight Towers, ganz schön hoch.
Die Highlight Towers, ganz schön hoch. © Hilmer/Dechant/J. Berg

Die letzte Etappe unserer Tour führt uns vom Biergarten zurück zum Ausgangspunkt. Wir radeln zunächst wieder über die Brücke vom Schwabinger Bach, halten uns dann rechts und immer am Ufer entlang.

Anschließend queren wir den Bach und fahren Richtung Alte Heide.

Auf der Crailsheimer Straße radeln wir am nördlichen Ende des Nordfriedhofs entlang. Am Ende des Crailsheimer Straße überqueren wir die Ungererstraße und fahren dann links zu unserem Ausgangspunkt, der U-Bahn-Station Nordfriedhof zurück.

Die West-Tour: Vom Zentrum in den Park

Die West-Tour
Die West-Tour

Ausgangspunkt: Isartor
Endpunkt: Sankt-Pauls-Platz
Strecke: 17,5 km

Wir beginnen die Tour am Isartor beim Valentin-Karlstadt-Musäum und fahren in die Westenriederstraße und kommen an einem Grünstreifen vorbei, dem ehemaligen Zwingerbereich zwischen den Stadtmauern, die die Stadt München in etwa entlang des Altstadtringes umschlossen. Am Ende der Straße fahren wir rechts auf die Frauenstraße, auf den Altstadtring und bei der Ampel links in die Reichenbachstraße. Von hier aus sehen wir bereits den Brunnen am Gärtnerplatz.

Wir biegen in die nächste Straße rechts ab in die Corneliusstraße. An der Müllerstraße angekommen, fahren wir links, radeln bis zur Papa-Schmid-Straße und in diese rechts hinein.

Wir queren die Blumenstraße beim Marionettentheater und fahren beim grünen Gebäude, dem Münchner Plantreff des Planungsreferats, in die Angertorstraße. Wir biegen rechts in die Müllerstraße und folgen ihr, bis wir links in die Holzstraße gelangen. Beim Abbiegen achten wir mit großer Vorsicht auf die Tram.

Die Holzstraße macht an einem Platz einen Knick. Wir fahren hier kurz nach rechts und dann links in die Pestalozzistraße Richtung Süden. Auf Höhe des Grünstreifens am Westermühlbach läuft rechts ein Fußweg auf die Friedhofsmauer vom Südfriedhof zu. Wer sein Rad schiebt, kann hier den verwunschenen Friedhof queren.

Das Verkehrsmuseum.
Das Verkehrsmuseum. © Hilmer/Dechant/J. Berg

Auf der anderen Seite des Friedhofs fahren wir rechts in die Thalkirchner Straße und biegen in die übernächste Straße links ab auf die Reisingerstraße. Anschließend queren wir die verkehrsreiche Lindwurmstraße, fahren am Nußbaumpark vorbei und dann links in die Nußbaumstraße. Anschließend fahren wir auf die Beethovenstraße geradewegs auf die Theresienwiese zu.

Am Bavariaring kommt man an manch schöner alter Villa vorbei. Radelt man quer über den Platz, gelangt man zur Bavaria-Statue. Hier kann man auch hinauf zur Theresienhöhe strampeln.

Dort fahren wir ein kurzes Stück nach rechts und biegen dann nach wenigen Metern links ab zum Verkehrszentrum. Bei der Schnecke fahren wir in den Bavariapark und biegen an der ersten Möglichkeit rechts ab, folgen dem Kiesweg geradeaus und kommen zum geteerten Hans-Dürrmeier-Weg mit Blick auf die reizvollen, modernen Wohnbauten des Neubaugebiets von 2002 auf dem alten Messegelände. Hier biegen wir links ab und fahren dann rechts auf dem Radweg in der Ben-Chorin-Straße weiter.

Wir queren die Ganghoferstraße und radeln auf dieser weiter. An der Fußgänger- und Radbrücke fahren wir rechts hinauf und kommen anschließend noch über zwei weitere Brücken, bis wir nach einem halben Kilometer den Westpark erreichen.

Wir radeln zunächst durch den Ostteil, links am See entlang. Dann fahren wir über die Brücke und durch ein Tor in den Westteil und halten uns rechts. Wir kommen am Bayerwaldhaus vorbei, das an eine Almhütte erinnert, radeln weiter und sehen vor uns den Westsee mit großer Seebühne. Vor dem See fahren wir rechts ab und kommen zum Asien-Ensemble mit japanischem und chinesischem Garten.

Westpark, München.
Westpark, München. © imago/imagebroker

Wir fahren zwischen der Thai-Sala und der Nepal-Pagode hindurch und erreichen eine Straße. Hier biegen wir rechts ab, queren die Autobahn und fahren auf der anderen Brückenseite rechts auf dem Radweg Rubihornweg unter einer Brücke durch und dann ein kurzes Stück parallel zu den Trambahngleisen. Wieder biegen wir rechts ab au den Hechenwanger Weg und befinden uns im Stadtteil Laim.

Auf Höhe der Schule geht es links in die Leibnizstraße und dann rechts auf die Berchemstraße. Jetzt fahren wir immer geradeaus. In der Straße gibt es viele alte Einfamilienhäuser auf quadratischem Grundriss. Wir queren die Friedenheimer Straße und fahren weiter geradeaus am begrünten Hogenbergplatz und Fröbelplatz mit Spielplätzen vorbei. Wir queren die Agnes-Bernauer-Straße und weiter geht es entlang eines Grünstreifens an der Sandrartstraße.

Wir fahren nun links bis zum Ende der Horwerkstraße. Rechts geht es weiter auf der Fürstenrieder Straße über die Kreuzung und durch den Fahrradtunnel auf der anderen Seite durch die S-Bahnstation Laim hindurch. Wir nehmen die erste Straße rechts Richtung Hirschgarten und folgen dem Radweg in den Hirschgarten.

Wir folgen dem geteerten Radweg quer durch den Park bis zur Arnulfstraße. Diese fahren wir in Richtung Marienplatz. Wir biegen in die erste Straße rechts ab in die Schäringerstraße, folgen der Richelstraße bis zum Ende an der Donnersbergerbrücke, fahren dann nach rechts und dann wieder links unter dem Mittleren Ring hindurch. Auf der Erika-Mann-Straße radeln wir geradeaus auf den Arnulfpark zu, der sich parallel zu den Gleisen hinzieht. Am Ende des Parks fahren wir links auf die Grete-Mosheimer-Straße und anschließend rechts auf die Arnulfstraße. Dann biegen wir rechts ab zur Hackerbrücke, passieren den zentralen Omnibusbahnhof und überqueren die Hackerbrücke.

Auf der anderen Brückenseite fahren wir gleich links auf die Kurt-Haertel-Passage und weiter über die Fußgängerbrücke zur Theresienwiese. Wir folgen dem Bavariaring nach links und biegen links ab auf die Straße Sankt-Pauls-Platz. Hier fahren wir nach links zur Kirche.

Die Ost-Tour: Dörflich und urban

Die Ost-Tour
Die Ost-Tour

Ausgangspunkt: S-Bahnhalt Neuperlach Süd
Endpunkt: Hofbräukeller
Strecke: 14,4 km

Wir starten unsere Tour am S-Bahnhof Neuperlach Süd und fahren die Carl-Wery-Straße stadtauswärts an den Feldern vorbei zum Ortsschild Neubiberg. Hier biegen wir rechts in die Zwergerstraße ab und fahren am Gelände der Bundeswehruniversität entlang und dann auf dem Radweg durch eine Allee weiter geradeaus. Beim Restaurant "Il Paradiso" sind wir im historischen Ortskern von Neubiberg angekommen.

Gegenüber dem Platz folgen wir der Kanzlerstraße am Hachinger Bach, queren diesen auf einer kleinen Brücke und fahren auf der anderen Seite entlang des Bachs. Vor einer Gruppe Bäume folgen wir dem Weg nach rechts zur Unterbiberger Straße, fahren auf ihr weiter nach Norden, queren die Bahngleise und kommen so nach Perlach. Es geht geradewegs weiter auf der Sebastian-Bauer-Straße und wieder entlang des Hachinger Bachs durch Altperlach, wir erreichen den Pfanzeltplatz.

Durchaus eine imposante Kirche: St. Michael.
Durchaus eine imposante Kirche: St. Michael. © Hilmer/Dechant/J. Berg

Vor der Kirche zweigt der Lorenz-Hagen-Weg ab. Dieser Fuß- und Radweg bringt uns über eine Brücke mitten hinein nach Neuperlach und zu einer Grünanlage. Wir befinden uns nun am grünen Theodor-Heuss-Platz im Gebiet der Großwohnsiedlungen von Neuperlach.

Wir fahren vor der Grünfläche am Jugendfreizeittreff links in die Jakob-Kaiser-Straße, überqueren den Adenauerring bei den Gebäuden der Generali-Versicherung, schieben hier ein paar Meter rechts und fahren dann links auf den Rad-/Fußweg. Anschließend queren wir auf der Brücke die Ständlerstraße. Dann biegen wir links in die Plettstraße ein, queren die Quiddestraße und fahren nach der Linkskurve beim Zebrastreifen rechts und zwischen den Häusern hindurch in den Ostpark.

Dort halten wir uns geradeaus zwischen den großen Wiesenflächen, fahren rechts am Ostparksee vorbei und erreichen den Michaeligarten. Fahren wir geradeaus weiter, erreichen wir die Heinrich-Wieland-Straße, die wir überqueren.

Nun fahren wir nach links und dann die zweite Straße nach rechts in die Michaeliburgstraße. Wir folgen dieser und dann dem Radweg bis zum Ende. Ein kurzes Stück genießen wir den weiten Blick über die Felder und auf die Kirche von St. Michael, dann queren wir die Straße, um gleich wieder dem Kiesweg geradeaus in die Grünanlage Echardinger Park zu folgen.

Am Klostergarten halten wir uns rechts, um einen Abstecher nach St. Michael zu machen. Zurück auf dem Kiesweg fahren wir diesen weiter geradeaus bis zur Echardinger Straße und biegen dort rechts ab. An der Kleingartenanlage biegen wir links ab auf den Rad-/Fußweg und fahren auf der Altöttinger Straße geradeaus. Auf der Ulrichsbergstraße werden wir am Mittleren Ring entlang geleitet. An der großen Kreuzung queren wir den Mittleren Ring und fahren auf der Berg-am-Laim-Straße an den 2005 fertiggestellten Bauten des Telekom-Centers vorbei. Wir radeln an den Bahngleisen nach Haidhausen hinein und in die Kirchenstraße.

Wir passieren den Friedhof mit der alten Kirche St. Johann Baptist, fahren links auf die Straße Johannisplatz und an der imposanten Kirche St. Johann Baptist vorbei. Die nächste Straße fahren wir nach rechts in die Chorherrstraße und kommen so zum Hofbräukeller am Wiener Platz.

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TIPPS aus der AZ-Redaktion: Hier radelt es sich wunderbar!

Altstadt: Zentral strampeln? Das geht, auch wenn einen Fußgängerzonen hier und da ausbremsen. Die schönste Strecke: Falckenberg-, Neuturmstraße (Bäckerei Blum als Top-Empfehlung!), Hochbrückenstraße, Radlsteg, Westenriederstraße. Da wartet eh schon der Viktualienmarkt. Tourist spielen in der eigenen Stadt? Auch nett. (Thomas Müller)

© knapp und wenig

Südtour: Aus der Stadt durch den Perlacher Forst - und als Ziel, die Kugler-Alm, wo der Legende nach das Biermischgetränk Radler erfunden wurde. Wer im Süden lebt, sollte diese Tour probieren: Start Giesinger Waldhaus, schnurgerade die Oberbiberger Straße Richtung Süden, nach etwa 20 Minuten und sieben Kilometern sind Sie im Biergarten. (Hüseyin Ince)

Die Kugler Alm in Oberhaching.
Die Kugler Alm in Oberhaching. © bar

Nordtour: Diese Tour führt von Feldmoching zur Olympia-Regattastrecke, an den Tribünen vorbei zum Karlsfelder See. Dann geht es weiter nach Dachau und zur Gedenkstätte auf den Ammer-Amper-Radweg durch das Dachauer Moos zu einer Runde um Sportflugplatz und Schloß in Oberschleißheim. Insgesamt dauert das etwa 2,5 Stunden. (Christina Hertel)

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Ruderer auf der Regattastrecke Oberschleißheim aus der Vogelperspektive. © imago images/Michael Eichhammer

Blomberg: Wer ein bisserl rauskommen mag aus München, fährt ins Radlparadies Bad Tölz, da kommen Seen- und Bergradler auf ihre Kosten. Ich selbst habe vor Kurzem meine erste Mountainbike-Tour auf den Blomberg unternommen. Eine tolle Einsteigertour - auch, wenn ich kurz vor dem Gipfel ein paar Meter das Radl geschoben habe. Bergab macht's noch ein bisserl mehr Spaß. Wem die 570 Höhenmeter zu viel oder zu anstrengend sind: Tolles Panorama bietet die Runde um den Stallauer Weiher, die in Bad Tölz startet und an der Talstation Blomberg zum Weiher führt (etwa 16 Kilometer). (Victoria Kunzmann)

Wanderweg zum Blomberg, Isarwinkel, Bad Tölz, Oberbayern.
Wanderweg zum Blomberg, Isarwinkel, Bad Tölz, Oberbayern. © imago stock&people

Münchner Wasserweg: Ein Radlweg, den man wunderbar an die eigene Lust und Kondition anpassen kann, ist der Münchner Wasserweg, der den Spuren des Münchner Trinkwassers bis ins Quellgebiet folgt. 82 Kilometer ist er lang, aber keine Sorge, Sie können einfach vorher aussteigen und dann mit der S-Bahn zurückfahren. Zum Beispiel in Furth oder Sauerlach. Wer es bis zum S-Bahnhalt Kreuzstraße schafft, hat sogar 39 Kilometer auf dem Tacho. Der Startpunkt ist am Deutschen Museum und dann grob an der Isar entlang. Praktisch: Der Weg ist ausgeschildert. (Sophie Anfang)

Unterwegs am Münchner Wasserweg.
Unterwegs am Münchner Wasserweg. © SWM

Zum Sylvensteinspeicher: Wir starten am Bahnhof Lenggries. Entlang des Isar-Radwegs geht es immer Richtung Süden, den Bergen entgegen. Ein Highlight kurz vor dem Sylvenstein-Stausee: Die Fahrt durch den Radtunnel auf den Staudamm. Hier bietet sich eine Rast an. Der Weg zurück rollt sich dann schneller, da er leicht bergab geht. Die Route ist fast komplett ausgeschildert und in vier Stunden ertretbar. Alternativ geht es zurück über den Achenpass. An der Kreuzung zur Achenseestraße biegen wir links ab und fahren über Rottach-Egern zum Tegernsee und von Gmund über Waakirchen nach Tölz. (Lukas Schauer)

Radler fahren über die Straße auf der Talsperre des Sylvensteinspeichers in der Nähe von Lenggries (Oberbayern).
Radler fahren über die Straße auf der Talsperre des Sylvensteinspeichers in der Nähe von Lenggries (Oberbayern). © Andreas Gebert / dpa
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