Kostenloses WLAN in Zügen: Ausbau bis 2023

Zu den ausgewählten Strecken zählen unter anderem die S-Bahnen in München und Nürnberg, die BRB Oberland, die Augsburger Netze und der Regionalverkehr Oberfranken.
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Bayern bleibt auch auf der Schiene deutlich hinter der Ankündigung von Markus Söder (CSU) zurück:  Der bayerische Ministerpräsident hatte 2018 angekündigt, sämtliche Busse und Bahnen in Bayern bis Ende 2020 mit WLAN auszustatten.
Bayern bleibt auch auf der Schiene deutlich hinter der Ankündigung von Markus Söder (CSU) zurück: Der bayerische Ministerpräsident hatte 2018 angekündigt, sämtliche Busse und Bahnen in Bayern bis Ende 2020 mit WLAN auszustatten. © Sebastian Willnow/dpa

München - Bis Ende 2023 sollen in Bayern rund 75 Prozent der Fahrgäste in S-Bahnen und Regionalzügen auf ein kostenloses WLAN zugreifen können.

Schreyer: "Die zügige Ausstattung der Züge ist mir ein besonderes Anliegen"

Das kündigte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Dienstag in einer Sitzung des Verkehrsausschusses des Landtags in München an.

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer.
Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. © imago images/STL

"Die zügige Ausstattung der Züge ist mir ein besonderes Anliegen. Im Koalitionsvertrag haben wir uns das Ziel eines kostenlosen WLAN-Angebots im öffentlichen Personennahverkehr gesetzt", sagte Schreyer.

Kostenloses WLAN: Priorisierung bei der Auswahl der nachzurüstenden Netze

Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen gehe ihr Haus davon aus, dass bis Ende 2023 etwa drei Viertel aller Fahrgäste im bayerischen Schienenpersonennahverkehr mit dem Angebot erreicht werden könnten.

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Mit Blick auf die Kapazitäten bei Werkstätten und Personal und wegen der Notwendigkeit, den Fahrplan trotz der Nachrüstungen an den Zügen im vollen Umfang auch und gerade in der Pandemie aufrecht zu erhalten, solle das Ziel durch entsprechende Priorisierung bei der Auswahl der nachzurüstenden Netze erfolgen.

Bayern bleibt bei WLAN-Ausrüstung hinter Zielen zurück

Zu den ausgewählten Strecken zählen unter anderem die S-Bahnen in München und Nürnberg, die BRB Oberland, die Augsburger Netze und der Regionalverkehr Oberfranken.

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Schreyer betonte, dass der Freistaat beim Ausbau auf die Mitwirkung der Eisenbahnverkehrsunternehmen angewiesen sei, die auch im Rahmen der bestehenden Verträge entsprechenden Nachrüstungen zustimmen müssten.

Bayern bleibt damit auch auf der Schiene deutlich hinter der Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zurück. Dieser hatte 2018 angekündigt, sämtliche Busse und Bahnen in Bayern bis Ende 2020 mit WLAN auszustatten.

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