Jobticket und München-Zulage: Der Anreiz fehlt

Die Rathausreporterin Emily Engels über Jobticket und München-Zulage.
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Blick über München: Mit Verdopplung der München-Zulage und einem gratis MVV-Ticket soll die Stadt als Arbeitgeberin attraktiver gemacht werden.
Peter Kneffel/dpa Blick über München: Mit Verdopplung der München-Zulage und einem gratis MVV-Ticket soll die Stadt als Arbeitgeberin attraktiver gemacht werden.

Erst die SPD mit ihrer verdoppelten München-Zulage, dann die CSU mit dem gratis MVV-Ticket. Und zuletzt die Verwaltung, die daraus in einem Wahnsinnstempo einen Plan schmiedet: Der Blick auf die Stadtratswahl 2020 scheint das Rathaus regelrecht zu beflügeln.

Schade nur, dass gerade das kostenlose MVV-Ticket, das die städtischen Mitarbeiter dazu motivieren soll, ihr Auto stehenzulassen, nur für den zukünftigen Tarifraum M gelten soll. Dass die 20 Prozent, die weiter draußen wohnen wollen (oder müssen), draufzahlen sollen, ist am Ziel vorbeigeschossen!

Schlechtere Anbindung und unregelmäßigere Zeiten sorgen eh schon dafür, dass gerade, wer außerhalb wohnt, häufiger das Auto zur Arbeit nimmt. Da ist ein gratis ÖPNV-Ticket schon das Mindeste, das als Anreiz geboten werden muss, damit das Auto stehenbleibt.

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Lesen Sie hier: München - Stadt will System der Mietförderung vereinheitlichen

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